In den Südstaaten der USA bereitet man sich nach dem Sommer, mit Blick auf das vierte Quartal, auf die nahende Baumwollernte vor. Diese erstreckt sich in der Regel von Oktober bis Dezember. In dieser Zeit geraten die Preise unter dem steigenden Angebot zunehmend unter Druck.

Während zu Beginn der Erntezeit die Barpreise noch höher tendieren, beginnen sie im November, wenn die Ernteaktivitäten am höchsten sind, wieder nachzugeben. Ähnlich verhalten sich auch die Futures, welche Produzenten und Händler zur Absicherung nutzen.

Eine der Hauptfunktionen von Futures und Futures-Spreads besteht darin, das Risiko von Preisschwankungen über das ganze Jahr auszugleichen. Dabei geraten am Terminmarkt für Baumwolle die Dezember-Kontrakte in Zeiten des Überangebotes am  meisten unter Druck, während weiter entfernte Terminmonate in ihrer Preisbildung zusätzlich durch Lager-, Halte- und Lieferkosten belegt werden.

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