Bevor in den USA die Weihnachtszeit offiziell beginnt, begehen die Amerikaner alljährlich am vierten Donnerstag im November mit  Thanksgiving das wichtigste Fest der Familie. An diesem Tag, der seit 1863 als gesetzlicher Feiertag gilt, kommen landesweit die  Familien zusammen und danken mit einem Tischgebet für ihre Habe. Traditionell wird an diesem Tag in den Haushalten ein gefüllter  Truthahnserviert.

Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wird in den Groß- und Einzelhandelsmärkten zunehmend Geflügel und Schweinefleisch angeboten und nachgefragt, während der Umsatz mit Rindfleisch rückläufig ist. Denn auch das Weihnachtsmenü ist in den USA, wie zu Thanksgiving, durch Geflügel und Schweinefleisch geprägt.

Mit der Erntezeit von Sojabohnen und Mais kehrt sich der Rinder-Markt langsam um. Die Rinderzüchter füllen ihre Feedlots (Fressplätze zum Mästen) mit Jungtieren, während die Schlachtzahlen für Rinder bis zum Jahreswechsel ein alljährliches Tief  erreichen. „Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis“ – diese Weisheit kann jedoch ins Wanken geraten, wenn neben einem  geringeren Angebot auch die Nachfrage zurückgeht.

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