Die Maisernte in den USA beginnt gewöhnlich Anfang Oktober und findet ihren Höhepunkt im Übergang zum November. In diesem Zeitraum finden die Preise für „Corn“ ihren saisonalen Tiefpunkt und erholen sich langsam mit steigenden Exportzahlen bis zum Jahresende, mit Blick auf die kalte Jahreszeit.

Auch wenn das USDA (US-Landwirtschaftsministerium) seine Prognosen für die diesjährige Ernte über die „Markterwartung“ gesetzt hat, dürfte dies durch die steigende Verarbeitung von Mais und weltweit sinkende Bestände ausgeglichen werden. Alles in allem könnte dieses Verhältnis zu einem geschätzten Defizit von annähernd 40 Mio. Tonnen im weltweiten Handel führen.

Im Gegensatz dazu haben die Exporte für US-Winter-Weizen im Oktober ihren Höhepunkt erreicht und verlangsamen sich im Hinblick auf die „neuen“ australischen und argentinischen Weizenernten mit Beginn im November bis in das neue Jahr hinein. Auch für Weizen wurden die weltweiten Ernteschätzungen erhöht. Dies stützt sich vor allem auf höhere Erträge aus Russland, was das Defizit am Weltmarkt auf weit unter 15 Millionen Tonnen verringern dürfte.

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