Heute schauen wir wieder einmal auf die Währungsseite. Dabei liegt unser Fokus auf den ersten Blick auf einem etwas ungewöhnlichen Währungspaar, das aber eine interessante Anlagechance verspricht. Es geht um den Australischen Dollar und das Britische Pfund, jeweils zum US-Dollar gesehen.

In der Regel tendiert der Australische Dollar, kurz Aussie, in der ersten Dezemberhälfte moderat, bevor er sich erholt und „fester“ in das neue Kalenderjahr verabschiedet, während sich das australische Geschäftsjahr von Juli bis Juni bemisst. Im Gegensatz dazu zeigt sich das Britische Pfund, kurz Cable, saisonal bis Mitte Dezember kräftiger und neigt dann, über den kalendarischen Jahreswechsel hinaus, zu einer Seitwärtsbewegung, gegenüber einem kalkulatorischen Geschäftsjahr von April bis März.

Tatsächlich hat der Aussie mit Terminmonat März in den letzten 17 Jahren am 03. Januar höher als im Vormonat am 23. Dezember geschlossen und übertraf damit die Rendite des Cable in diesem Zeitraum. So hat sich der Spread zwischen March Australian Dollar Long gegenüber March British Pound Short in den letzten 15 Jahren am 05. Januar gegenüber dem 19. Dezember günstiger in Richtung Aussie entwickelt. Allerdings bleiben in diesem Jahr auch und vor allem die Fundamentaldaten um den Brexit zu berücksichtigen, die dem Britischen Pfund zu einer „Eigendynamik“, egal in welche Richtung, verhelfen könnten.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren