Neben Sojabohnen (siehe Ausgabe 14/18 vom 09. April) spielt Mais ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle in der Futtermittelindustrie. In Afrika und Lateinamerika wiederum hat sich Mais als eines der Grundnahrungsmittel etabliert. Darüber hinaus findet er aber auch Verwendung bei der Erzeugung von Bioethanol/-gas oder als Stärkelieferant und einer Vielzahl anderer Produkte.

Die Trockenheit in Argentinien hat dazu geführt, dass die Prognosen für die Argentinische Produktion von 42 Mio. auf 36 Mio. Tonnen und somit die Maisexporte um 2,5 Mio. Tonnen herabgesetzt wurden. Bei gleichzeitig steigender Nachfrage wurden in diesem Zusammenhang die Prognosen für die US-Maisexporte um 4,5 Mio. Tonnen! auf 56,5 Mio. Tonnen durch das USDA heraufgesetzt. Im Zuge der Verringerung der US-Anbauflächen, werden erstmals seit 35 Jahren die Maisflächen kleiner als die für den Anbau für Sojabohnen sein.

Saisonal verlagert sich das Augenmerk währen der Wachstumszeit weg von dem mittlerweile bekannten Angebots-/Nachfrageverhältnis hin zu den Perspektiven der Neuanpflanzungen. Das saisonale Muster zeigt im Hinblick auf die „neue Ernte“, dass in den letzten 15 Jahren zwischen April und Juli die Dezember-Kontrakte gegenüber den September-Kontrakten höhere Gewinnzuwächse zu verzeichnen hatten.

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