Terminmarkt: Chance im Rindermarkt

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Terminmarkt: Chance im Rindermarkt

Ein wichtiger Faktor, der das saisonale Muster in Bezug auf die Aufzucht und Schlachtung von Rindern in den USA mitbestimmt, ist der Zeitpunkt der Maisernte zwischen Oktober und November. So sind die Produzenten bestrebt, zu Zeiten, wenn die Futtermittel am reichlichsten und in der Regel weniger teuer sind, so viele Jungtiere wie möglich aufzuziehen.

Jungrinder zwischen Kalb und Schlachtreife werden an der Börse unter der Bezeichnung Feeder Cattle (Mastrinder) gehandelt. Diese benötigen in den Futterlots in der Regel vier bis fünf Monate, um ihr Marktgewicht zu erreichen, während Jungtiere in den Außenfutterstellen in den Wintermonaten langsamer zunehmen. In diesem Kreislauf finden die Schlachtzahlen im Dezember/Januar ihren Tiefpunkt, der über den Februar anhält, bevor sie im März wieder langsam zunehmen und ihren Höchststand im Mai/Juni erreichen und die Preise unter Druck setzen.

Wenn die Tiere ihre Schlachtreife erreichen, steigt im Gegenzug wieder die Nachfrage nach Futterrindern und führt in der Regel zu Bull-Spreads für Mastrinder. Diese Spreads tendieren von Juli bis Ende Februar/ Anfang März schwächer, bevor sie sich stark umkehren und bis in den April hinein steigen. Nach diesem saisonalen Muster hat der Spread April Long gegen Mai Short in 15 der letzten 16 Jahre am 04. April günstiger als am 25. Februar geschlossen.

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Von |2019-02-22T12:49:38+00:0021.02.2019|Kategorien: Rohstoffe & Devisen|Kommentare deaktiviert für Terminmarkt: Chance im Rindermarkt

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