Wie schon in der Ausgabe 06/19 angesprochen, nähern sich die Schlachtzahlen der Schweineindustrie mit Blick auf den Sommer ihrem Tiefpunkt. Dem gegenüber steht die alljährlich steigende Barbecue-Kurve, die gerade zum Zeitpunkt der niedrigsten Schlachtzahlen des Jahres ihren Höhepunkt anstrebt und somit getreu der Weisheit „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“, den Markt hochhalten dürfte. Aber auch wenn die Nachfrage an Schweinefleisch gerade während dieser sommerlichen „Hoch-Zeit“ nicht zu vernachlässigen ist, richten sich die Blicke schon auf das Jahresendgeschäft und die damit verbundene Kalkulation um eine  ausreichende Versorgung des Marktes mit Schweinefleisch über die Feiertage und den Jahreswechsel.

Stellt man diese beiden zeitlichen Schwergewichte um die Nachfrage an Schweinefleisch gegenüber, dürfte es schwerfallen zu bestimmen, welches der Beiden überwiegt. Schaut man sich allerdings die Bewegungen zwischen den Juni- und Dezember-Kontrakten an den Terminbörsen näher an, so haben sich in 14 der letzten 15 Jahre die Preise zwischen dem 01. und 17. April zugunsten der Dezember-Kontrakte behauptet.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die neuesten CoT-Positionierungsdaten vom 19. März, mit Veröffentlichung vom 22. März, haben gezeigt, dass Produzenten ihre Short-Positionen um 36.091 auf 88.919 Kontrakte erhöht haben. SWAPHändler sowie sonstige Berichtspflichtige erhöhten ihre Long-Positionen um 6.564 auf 58.816 und um 5.551 auf 21.275 Kontrakte. Vermögensverwalter haben ihre Short-Positionen aufgegeben und auf 8.090 Long-Positionen gedreht. Das „Open Interest“ stieg um 42.173 auf 373.196 Kontrakte.

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