Das erste Quartal des Börsenjahres 2019 liegt hinter uns. Und es brachte zum Teil sehr erstaunliche Ergebnisse über alle Asset- Klassen hinweg. Die Kollegen der RBI aus Österreich haben hierzu eine sehr anschauliche Grafik geliefert, deren Aussage klar ist.  Insbesondere die wichtigsten Aktien-Indizes weltweit konnten im ersten Quartal zum Teil deutlich besser abschneiden als im 5-Jahres- Durchschnitt. Letztlich hinkte von den großen Indizes nur der japanische Nikkei hinterher, während es der amerikanische Markt erneut schaffte, in seinem langjährigen Mittel zu bleiben

Auf der Gegenseite wenig überraschend die eher unterdurchschnittliche Performance wichtiger Anleihensektoren. Die starke Nachfrage nach  Hochzinsanleihen, die wir an dieser Stelle ebenfalls schon mehrmals thematisiert haben,  spiegelt sich auch in der Quartalsbilanz wider. Die Schlagworte hierzu sind höhere  Risikobereitschaft wie auch weiterhin die Suche nach besser verzinslichen Anlagen. Im  Gegenzug blieben insbesondere US-Staatsanleihen unter ihrem durchschnittlichen  Potenzial, was damit zu tun hat, dass bislang zwei mögliche weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr über dem Markt schwebten. Diesbezüglich sollte man allerdings im  weiteren Jahresverlauf noch nicht zu viel erwarten. Denn auch, wenn sich die  Zinserwartungen deutlich reduziert haben, könnte eine Annäherung der aktuellen Treasury-Renditen an die Renditeprognosen bedeuten, dass bei den Treasuries  nochmals weiter fallende Kurse zu erwarten sind.

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