Der größte Teil der „neuen“ US-Maisernte wird im April / Mai angepflanzt. Im März haben die Produzenten einen Überblick, in welchem Umfang die Lagerbestände über den Winter abgenommen haben bzw. wie aggressiv diese noch im Frühjahr in Umlauf gebracht werden müssen.

Der „International Grains Council“ (IGC), der Internationale Getreide Rat, hatte seine Ertragsprognose für 2018/2019 um 3 Mio. Tonnen nach oben korrigiert. Gleichzeitig hat er den weltweiten Verbrauch in dieser Größenordnung herabgestuft, was das Angebotsdefizit zum Teil  verringert haben dürfte. Demgegenüber bleiben die Fakten um die neue Aussaat und Ernte, wie Größe und Qualität der Pflanzen und  Körner, aber auch die zu erwartende künftige Nachfrage, in ihrer Kalkulation vorerst noch eine Spekulation.

Diese Spekulation der künftigen Ernte gegenüber den bestehenden Lagebeständen hat ein saisonales Muster gezeichnet, nach dem der Spread Mai Short gegen Dezember Long, in 14 der letzten 15 Jahre am 21. April günstiger als am 05. Februar geschlossen hat. Da der 21. April auf den Ostersonntag fällt, wird die Schließung auf den 18. April vorgezogen (19. April Karfreitag).

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