Anleihen gehören in ihrer Eigenschaft als „Geldbeschaffungsinstrument“ zu den wichtigsten und am weitesten verbreiteten Anlageinstrumenten  im internationalen Wertpapiergeschäft. Dabei gelten Unternehmens- und Staatsanleihen als die gängigsten im Handel an den Börsen. Gemessen  am Handelsvolumen belegt der deutsche Renten- bzw. Anleihenmarkt hinter den USA und Japan den dritten Platz weltweit.

Die durch die Marktteilnehmer getriebenen Zinssätze, oder besser Renditen, auf US-Staatsanleihen tendieren im Hinblick auf das Ende des US- Geschäftsjahres in der Regel schwächer. Dies begründet sich momentan zum einen in der Angst vor einer Rezession, zum anderen darin, dass  der US-Staatshaushalt sich mit der Neuausgabe von Anleihen auf das kommende Jahr einrichtet. Im Zuge steuerlicher Bereinigungen zum  Jahresende erfahren die Renditen zwischenzeitlich aber auch Gegenbewegungen, von denen im Normalfall die langfristigen Anleihen stärker profitieren, was sich wiederum in schwächeren Anleihen-Kursen am Markt bemerkbar macht.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die neuesten CoT-Positionierungsdaten vom 08. Oktober, mit Veröffentlichung vom 11. Oktober, zeigten, dass Banken ihre Short-Positionen für  10Yr T-Notes um 17.551 Kontrakte reduziert und ihre Short- Positionen für 30Yr T-Bonds um 3.169 Kontrakte erhöht haben. Vermögensverwalter erhöhten ihre Long- Positionen für 10Yr T-Notes um 28.173 Kontrakte und reduzierten ihre Long-Positionen für 30Yr T- Bonds um 5.266 Kontrakte.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren