Nach dem Wechsel des Premierministers konnte sich der Australische Dollar nur kurzzeitig erholen. War es doch schon der sechste Wechsel in den letzten 10 Jahren. Und auch die jüngsten positiven Wirtschaftsdaten haben die heimische Währung nicht wirklich unterstützen können. Dies spiegelt sich nicht nur im Verhältnis zum US-Dollar, sondern auch auf andere Währungen wie den Euro wider. Rekordhalter für ununterbrochenes Wirtschaftswachstum zu sein, hilft allein wohl doch nicht.

Auch wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar momentan unter Druck steht, hat sich dies nicht auf das Verhältnis zum Australischen Dollar auswirken können. Sollte sich der Euro zum US-Dollar wieder erholen, denn eine wirkliche Dollar-Stärke ist nicht gegeben, dürfte das für zusätzlichen Rückenwind in Bezug auf den Euro gegenüber dem Australischen Dollar sorgen. Saisonal zeigte sich bisher der Aussi bis Mitte September schwächer, während der Euro schon Anfang September wieder an Stärke zunahm.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die neuesten CoT-Positionierungsdaten vom 28. August, mit Veröffentlichung vom 31. August, zeigten, dass Banken ihre Short-Positionen im Euro um 12.043 Kontrakte erhöht und ihre Long-Positionen im Australischen Dollar um 11.935 Kontrakte reduziert haben. Vermögensverwalter erhöhten ihre Long-Positionen im Euro um 1.691 Kontrakte und reduzierten ihre Short-Positionen im Australischen Dollar um 4.715 Kontrakte. Hedge-Fonds reduzierten ihre Short-Positionen im Euro um 1.271 sowie im Australischen Dollar um 3.371 Kontrakte.

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