Investitionen in Agrarrohstoffe über den Terminmarkt sind immer besonders von geradezu feststehenden Saisonalitäten bestimmt. Wie das funktionieren kann, hatte wir Ihnen in den vergangene Monaten öfter durch so genannte Calendar Spreads näher gebracht. Aber es gibt auch interessante Korrelationen zwischen verschiedenen Agrarprodukten. Deshalb richten wir heute unser Augenmerk einmal auf das Verhältnis zwischen Mais, auch als Corn bekannt, und harten roten Winterweizen, besser bekannt als Kansas-Wheat.

Corn wird in den USA im Zeitraum April bis Mai gepflanzt und hauptsächlich zwischen Oktober und November geerntet. Das USDA-Erntejahr bewegt dabei von September bis August, wobei der letzte Terminhandels-Monat für die „alten“ Bestände der Juli ist, obwohl für den September-Kontrakt noch keine überschaubaren Bestände der „neuen“ Ernte gegeben sind.

Harter roter Winterweizen gilt als die vorherrschende Weizensorte, die fast die Hälfte des gesamten US-amerikanischen Weizenmarktes abdeckt. Sie wird von September bis Oktober gepflanzt und zwischen Juni und Juli geerntet. Das USDA-Erntejahr läuft hierbei von Juni bis Mai und handelt mit dem Juli-Kontrakt die „neue“ Ernte.

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