In den letzten Tagen zeigten sich die Aktienmärkte von der schönsten Seite und kletterten weiter nach oben. Gleichzeitig hat die USamerikanische Investmentbank Morgan Stanley einen Brief an die Kunden mit dem Titel „The End of Easy“ verschickt. Den Kunden wird in diesem Schreiben nahegelegt, dass die einfachen Zeiten nun vorbei sind. Steigende Zinsen in USA und der Abbau der Bilanz der FED stützen diese These.

Wir werfen heute auch einen Blick auf den bekanntesten Risiko-Indikator, den amerikanischen Index für implizite Volatilität für den S&P 500. Seit dem signifikanten Hoch im Winter hat der VIX massiv an Wert verloren. Historisch betrachtet ist die Entwicklung jedoch sehr zyklisch. Somit schließen wir nicht aus, dass in den Sommermonaten die Volatilität erneut signifikant steigen könnte. Es bedeutet natürlich, dass man sehr nah am Markt bleiben und die Stop-Loss Marken permanent nachziehen sollte.

Seit unserer letzten Ausgabe hat sich unser Portfolio weiterhin positiv entwickelt, insbesondere Europa. Der schwache Euro beflügelt die europäischen Aktien. Aktuell halten wir alle Positionen im Portfolio. Unser Sorgenkind bleibt weiterhin die Deutsche Bank. Der Wert notiert bei rund 11 EUR. Auf diesem Niveau scheint sich vorerst ein Boden zu bilden. Sollte jedoch diese Marke nicht halten, dann kann der Kurs unter Umständen auch einstellig werden. Dann müsste auch mindestens über eine Reduzierung der Position gesprochen werden.

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