[vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Es hatte zeitweise kritischer ausgesehen, was viele Chart-Fans unter den Investoren erst einmal aus dem Markt trieb oder sie von Käufen abhielt. Gründe hierfür gab es ohnehin genug: Zollstreit und Irankonflikt drücken schon seit Wochen auf die Konjunkturperspektiven. Nun hat wenige Tage nach der Europäischen Zentralbank auch die US-Notenbank ihre Bereitschaft zur Lockerung der Geldpolitik bestätigt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die Fed wird bei der Sitzung im Juli die Geldpolitik wohl aber nur dann lockern, wenn das geplante Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und  seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping Ende Juni auf dem G20-Gipfel in Japan keine tragfähige Lösung im Handelsstreit der beiden Länder bringt. Es ist  also nicht mehr die Frage ob, sondern wie oft die Fed im zweiten Halbjahr die Zinsschraube lockern wird. Mit fast 100%-iger Wahrscheinlichkeit geht der  Markt von zwei Zinssenkungen aus, aber auch drei werden mit immerhin 75%-iger Wahrscheinlichkeit erwartet.[/vc_column_text][vc_column_text]Möglich ist so eine Erwartung vor allem, weil die befürchtete Lohn-Preis-Spirale augenblicklich nach unten zeigt. Außerdem tendiert die für die Fed  entscheidende Einschätzung der zukünftigen Inflationsrate von über 2% im ersten Quartal wieder in Richtung 1,5%. Sie folgt damit der Entwicklung der  Lohnstückkosten in den USA.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32593″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]In dieser Woche gibt es zwei neue Höchststände zu feiern: Der S&P 500 schloss am Donnerstag bei 2.954 Punkten. In dieser luftigen Höhe war  er zuletzt Ende April/Anfang Mai. Das Krisenmetall Gold lieferte mit rund 1.400 USD pro Unze den Ausbruch aus der dreijährigen Seitwärtsbewegung, die  regelmäßig bei 1.350 USD pro Unze wieder nach unten drehte. Allerdings sind die Goldminenaktien in einem Anflug von Vorfreude bereits quasi durch die  Decke gegangen. Hier sollte man erst einmal auf eine Konsolidierung warten.[/vc_column_text][vc_column_text]Es gibt eine Reihe anderer Sektoren, die unseres Erachtens noch reichlich Potenzial aufweisen. Den Ölsektor kennen Sie bereits  hinlänglich. Ebenfalls interessant, weil wachstumsstark, ist der US-Software-Sektor. Das hatte in den vergangenen Tagen Adobe bewiesen, die ein  Quartalsergebnis über den Markterwartungen auf den Tisch legte. Der Software-Konzern hat dank der Nachfrage nach seinen Produkten zur Gestaltung  von digitalen Inhalten  Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal gesteigert. Einige Tage vorher konnte auch SAP-Konkurrent Oracle mit 14% Gewinnplus bei nahezu  gleichgebliebenem Umsatz die Prognosen toppen.[/vc_column_text][vc_column_text]Software ist einer der wenigen Bereiche, der an den gesamten Investitionsausgaben der Unternehmen Anteile gewinnen kann. Mehr als  20% sprechen eine eindeutige Sprache. Das Gewinnwachstum hatte sich zuletzt zwar verlangsamt, ist aber immer noch zweistellig. Im S&P-500- Teilindex Software finden sich neben Adobe und Oracle Namen wie Microsoft, Salesforce, Intuit, Autodesk, Red Hat, Cadence Design Systems, Synopsys,  Ansys, Symantec, Citrix und Fortinet.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32597″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Zulieferern hatte sich bei den Aktien bislang nur wenig ausgezahlt, allerdings auch nicht groß gekostet. Hier hängt kurzfristig viel vom weiteren Verlauf des Zollstreits ab. Aktuell sind die Titel allesamt für einen Umsatzrückgang gepreist. Bei den beiden europäischen Banken hat die  Bereitschaft der Notenbanken zu einer noch expansiveren Geldpolitik die Aussicht auf steigende Erträge weiter in die Ferne geschoben. Die stabilen Kurse  von UniCredit und Deutscher Bank deuten aber darauf hin, dass die EZB die Institute nicht im Stich lassen wird und gegebenenfalls ein neues  Unterstützungspaket für den Sektor begleitend auf den Tisch legen wird.[/vc_column_text][vc_column_text]Deutlich aufwärts gerichtet waren zuletzt die Notierungen bei unseren Versicherungs-Positionen. Dabei haben sie genau wie die Banken mit dem derzeitigen Zinsumfeld zu kämpfen, was insbesondere die Kapitalanlageergebnisse betrifft. Doch gab es zuletzt einige erfreuliche Mitteilungen. So vom  chinesischen Versicherungsriesen Ping An. Dieser läuft sich warm für einen Börsengang seiner Fintech-Plattform One Connect. Nach den Ergebnissen der  letzten Finanzierungsrunde könnte One Connect auf eine Marktbewertung von rund 7,5 Mrd. USD kommen. Ein Börsengang im Volumen von rund 1 Mrd.  USD wäre sehr wahrscheinlich. Ein mögliches IPO ist für den Herbst entweder in Hongkong oder New York avisiert.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32601″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Bei der italienischen Generali bleibt die größte Triebkraft der Konzernumbau. Wie wir schon aufzeichneten, will Generali vor allem das Lebensversicherungsgeschäft zurückfahren. Deshalb auch der entsprechende Verkauf der deutschen Tochter. Auf der anderen Seite soll das Sachversicherungsgeschäft weiter ausgebaut werden. Das kommt an der Börse weiterhin gut an.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Noch ein Blick in den Technologiesektor. Hier sorgt seit Tagen der chinesische E-Commerce-Gigant Alibaba für Schlagzeilen. Er hatte bekannt  gegeben, dass er ein Zweit-Listing in Hongkong vorbereitet. Nun wurde nachgeschoben, dass man vor einem solchen Schritt noch einen Aktiensplit im  Verhältnis 1:8 durchführen will. Das hat damit zu tun, dass Hongkonger Aktiennotierungen selten im höheren zweistelligen Bereich liegen. Alibaba wäre mit einem aktuellen Kurs von rund 168 USD komplett aus der Art geschlagen. Zwar ändert ein Aktiensplit nichts an der generellen Einschätzung eines Titels und  seiner Marktkapitalisierung. Die optische Verbilligung lockt dennoch regelmäßig weitere Investoren an.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32605″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zum Options-Depot: Bei den Juni-Putoptionen – heute laufen Optionen und Futures aus – haben wir in den vergangenen Tagen diejenigen, deren Ausübungspreis über dem Marktkurs lag, mit derselben Basis für den Juli-Fälligkeitstermin eröffnet und den Bestand zurückgekauft. Wertlos verfallen wird die Wirecard-Putoption mit einem Gewinn von 5,50 EUR pro Aktie.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]