[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Nürnberger Autozulieferer Leoni ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Die schwache Autokonjunktur und geänderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen hätten auf das Ergebnis gedrückt und im 1. Quartal zu einem deutlichen Rückgang geführt, so Leoni. Dieser einmalige Einbruch im Bereich der Bordnetz-Systeme sei für den Verlust verantwortlich. Insgesamt habe sich das operative Geschäft im 1. Quartal aber stabilisiert. Trotzdem steht unter dem Strich ein Verlust von 132 Mio. EUR.[/vc_column_text][vc_column_text]Vorstandschef Aldo Kamper übt sich in Zuversicht. Die Talsohle sei erreicht und man werde sich spürbar verbessern, versprach er. Das Marktumfeld sei weiterhin sehr unsicher und instabil und die Nachfrage von Kunden in China sei weiter sehr schwach. Auch in Europa bleibe der Start ins 2. Quartal  verhalten. Erst vor kurzem kündigte er ein drastisches Sparprogramm und den Abbau von zweitausend Stellen an.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Die Aktie verlor am Mittwoch spürbar ca. 11% und war damit der schwächste Wert im Nebenwerte Index S-DAX. Die Schweizer UBS behält Leoni auf „SELL“ mit einem Kursziel von 17,00 EUR. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung der Aktie ebenfalls auf „SELL“ mit einem  Kursziel von 10,00 EUR belassen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“31723″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_single_image image=“31727″ img_size=“full“][vc_column_text]Zum Portfolio: Die freien Plätze bleiben weiter unbesetzt, da sich die Lage bei den US/China-Verhandlungen zwar etwas beruhigt, aber immer noch ungeklärt ist. Die Drohung von US-Präsident Trump, europäische Autoimporte mit 20% Zoll zu belegen, ist erst einmal vom Tisch. Die Frist für eine  Entscheidung läuft am 18. Mai aus. Jetzt hat die US-Regierung laut Gesetz weitere 180 Tage Zeit, um eine Entscheidung über Autozölle zu treffen. Im Senat  haben beide großen Parteien Trump gedrängt, die Autozölle im Hinblick auf den aktuellen Handelskonflikt mit China nicht voranzutreiben. Auch die US- Autohersteller waren einhellig gegen die Zölle. Die Meldung sorgte für Erleichterung am Markt und befeuerte die Autoaktien.[/vc_column_text][vc_column_text]Nach dem deutlichen Kursrückgang in den letzten Wochen und dem gestrigen Rebound der Autoaktien nutzen wir die hohe implizite Volatilität und  verkaufen den Continental AG Put 130 06/19 mit 5,50 EUR. Bei den bestehenden Optionspositionen steht der Maiverfall am Freitag bevor. Die Shorts im  DBK Put 10 05/19 und dem UCG Put 14 05/19 rollen wir mit gleichem Strikepreis in den Juni weiter. Beim BHC Put 25 05/19 warten wir noch ab, da der  Aktienkurs zurzeit um den Strike schwankt. Der Put könnte also noch wertlos verfallen. Bei Wirecard Short Put 115 06/19 bleibt die Position unverändert.  Die Aktie scheint Ihren Boden gefunden zu haben und wir warten auf den Verfall der Option.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]