Der mit Spannung erwartete Börsengang des im Jahr 2009 gegründeten Taxi-Konkurrenten Uber war eine Enttäuschung. Das Timing hätte aber auch  besser sein können. Mitten im eskalierenden Handelsstreit der USA mit China waren die Vorzeichen für den größten US-Börsengang der letzten Jahre nach  Alibaba und Facebook denkbar schlecht. Die Aktie erzielte beim Börsengang 8,1 Mrd. USD, ca. 1 Mrd. USD weniger als erwartet, und schloss am ersten Handelstag nach volatilem Handel ca. 8% unter dem Emissionspreis von 45 USD.

Das hatte man sich bei Uber sicher anders vorgestellt. Und das, obwohl das Unternehmen noch vor dem Börsengang einen durch Marketing und  Vertrieb verursachten Quartalsverlust von bis zu 1,1 Mrd. USD bekannt gab. Der Umsatz wuchs im Geschäftsjahr 2018 um 42% auf 11,3 Mrd. USD. Der  Börsenwert des Unternehmens auf Basis des Zeichnungspreises liegt bei ca. 82 Mrd. USD. Im vergangenen Jahr kalkulierten die Konsortialführer Goldman Sachs und Morgan Stanley den Börsenwert von Uber noch mit ca. 120 Mrd. USD.

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