Zölle sind Trumps Sache. Die EU, Kanada und Mexiko dürfen einen Monat weiter über Zölle auf Stahl und Aluminium verhandeln. Aber nicht nur das hatte den Start in den Mai an den internationalen Aktienbörsen etwas versüßt. Entspannung zwischen Nord- und Südkorea, per Saldo gute Quartalsergebnisse und ein (temporärer) Stillstand an der Zinsfront konnten die meisten Indizes von ihrer Lethargie befreien.

Ausgezahlt hatte sich unsere bislang zögerliche Haltung bei Gold und Goldminen. Wir hatten zwar mit Buenaventura Mines das mögliche Investmentvehikel selektiert, wollten aber abwarten, bis der Widerstand bei 1.350 USD pro Unze genommen ist. Das hat der Dollaranstieg verhindert. Es gilt offensichtlich nach wie vor die Gleichung „fester USD ist gleich schwaches Gold“. Da hilft auch nicht, dass die Förderkosten gestiegen sind.

Das war aber noch nicht alles, denn auch an der Währungsfront gab es endlich Bewegung. Bestes  Indiz hierfür war der US-Dollar, der sich gegen die meisten großen Währungen festigen konnte. Mit Kursen unter 1,20 USD hat sich das Bild für die Exportnation Deutschland ebenso aufgehellt wie für Japan, wo sich der Yen mit knapp 110 Yen pro USD weiter abgeschwächt hat. Das beflügelte wiederum alle Exportwerte, wovon Nikkei und Dax besonders viele Vertreter zählen.

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