[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der private Versorger ENERGO-PRO hat den Hauptsitz in Prag, ist jedoch bis über die Grenzen der Europäischen Union aktiv. Zum Kerngeschäft gehören die Erzeugung, Verteilung und der Handel von Strom. Zur Strom-Erzeugung werden Wasserkraftwerke eingesetzt. Diese befinden sich in Bulgarien (BIP-Wachstum bei 5,0%), Georgien (BIP-Wachstum bei 2,8%) und in der Türkei (BIP-Wachstum bei 3,1%).[/vc_column_text][vc_column_text]Somit ist ENERGO in Wachstumsregionen aktiv, die lt. Ratingagentur Standard & Poor´s stabile Währungsentwicklungen aufweisen, natürlich mit Ausnahme der Türkei. In Slowenien werden Wasserturbinen hergestellt. In Tschechien erfolgen Forschung, Design und technische Planung. Es werden auch Ausrüstungen für Wasserkraftwerke, einschließlich Pumpspeicherkraftwerke und Pumpstationen, ausgeliefert.[/vc_column_text][vc_column_text]In 2016 erwirtschaftete das Unternehmen jeweils 41% des EBITDA in Georgien und Bulgarien. In der Türkei wurden die restlichen 18% erwirtschaftet. Das Unternehmen betreibt aktuell 34 Wasserkraftwerke und ein gasbefeuertes Wärmekraftwerk. In 2016 hatte das Unternehmen ein EBITDA von 164 Mio. EUR ausgewiesen, während sich die adjustierten Nettoschulden auf 510 Mio. EUR beliefen. Die Vermögenswerte wurden mit 370 Mio. EUR angegeben.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Das Unternehmen hatte zum einen am Ende des Jahres 2017 und dann noch einmal vor wenigen Tagen zwei Anleihen emittiert. Dadurch  sollen die bestehenden Bankkredite abgelöst werden. Die Bruttoverschuldung steigt zwar dadurch, doch gleichzeitig werden sowohl die Kreditkosten gesenkt als auch die Laufzeiten verlängert. Die Ratingagentur S&P geht davon aus, dass die Generierung des Free Cashflow aufgrund von hohen  Investitionsausgaben in der Türkei schwach bleiben wird. Der Leverage (Debt to EBITDA) soll laut S&P in 2017 beim 4,7fachen liegen, dürfte jedoch in 2018-2020 auf ein Niveau des 3,5-4,0fachen zurückgehen. Nach 2020 sollte der Nettoleverage unter das Niveau des  3,5fachen fallen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”23008″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Von den beiden Emissionen würden wir die kürzere Laufzeit wählen. Der Kurs ist in den vergangenen Tagen unter den Call-Kurs von 102% zurückgefallen. Somit liegt die Call-Rendite mit rund 3,7% über der Fälligkeitsrendite von rund 3,4%.[/vc_column_text][vc_single_image image=”23000″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]