[vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]Es war am Montag ein schwacher Start ins zweite Quartal, der am Dienstag wiederum aufgeholt wurde, um am Mittwoch erneut abgegeben zu werden. Symptomatisch für die Richtungslosigkeit bei gleichzeitig hoher Volatilität (VIX) war die Dienstagsrallye des Dow Jones, der noch in den Schlussminuten satte 350 Punkte gewonnen hatte. Unseres Erachtens kann zwar ein fundamentales (politisches) Ereignis einen Ausverkauf unter die letzten Tiefs hervorrufen, aussteigen würden wir deswegen nicht mehr.

[/vc_column_text][vc_column_text]Denn langsam werden die Anleger nervöser und die Aktienmärkte zunehmend überverkauft. Wir bleiben dabei, dass die Zahlen für das erste Quartal durchweg die Aktienkurse unterstützen sollten und leiten dieses Ergebnis in erster Linie davon ab, dass das erste Quartal  mehr Umsatz und Gewinn gebracht hat als das Vorquartal.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”22310″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Markterwartungen deuten eher auf das Gegenteil: Anleger erwarten ein Gewinnwachstum z. B. in der Eurozone nur plus 5%. Daneben hatten die gestiegenen Anleihenrenditen kein Neuland erreicht. Die Zinsstrukturkurve wird zwar flacher, aber ist noch lange nicht invers – ein zuverlässiger Rezessionsindikator. Sicher sind die Zykliker heute nicht so attraktiv bewertet wie in 2016 und 2017, dennoch  sollte die Tatsache nicht dazu verleiten, jetzt stattdessen auf defensivere Werte und Regionen (z. B. Schweiz) zu setzen. Dagegen spricht deren Ertragsperspektive.[/vc_column_text][vc_column_text]Einzig der eine oder andere Versorger ist darunter, den man im Hinblick auf steigende Energiepreise und weitere Konsolidierungen im Sektor in Betracht ziehen sollte. Nach wie vor turbulent geht es im Technologiesektor zu, wo die gerade erst angekündigten chinesischen Einfuhrzölle einen weiteren Nackenschlag bedeuten. Hier ist bereits viel zukünftiges Wachstum eingepreist und der Sektor in den Depots ohnehin übergewichtet – auch in unserem Musterportfolio. Die laufenden Aktienrückkaufprogramme könnten aber größeren Schaden noch abwenden helfen. Unsere derzeitige Übergewichtung planen wir in der nächsten Zeit etwas zu reduzieren.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Derweil geht der Schlagabtausch in Sachen Zölle in eine weitere Runde. China erhebt nun auch Anti-Dumpingzölle auf bestimmte Chemieprodukte aus den USA und Europa. Das Handelsministerium in Peking erklärte, dabei gehe es um Ethylenglycol und Diethylenglycol, was in vielen Verbraucherprodukten wie Frostschutzmitteln oder Farben enthalten ist. Hergestellt werden die Stoffe unter anderem auch von Dow Chemical oder BASF.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Zusatzabgaben, die bei einigen Dow-Produkten bei heftigen 75,5% liegen, sollen Mitte April in Kraft treten. Die USA haben ihrerseits  nun Zölle von 25% auf chinesische Importgüter im Gesamtwert von 50 Mrd. USD verhängt. Betroffen sind Motorräder, Lokomotiven,  Halbleiter, Medizintechnik und chemische Güter.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Man muss allerdings auch sehen, dass der am Mittwoch veröffentlichte Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex für die chinesische Volkswirtschaft den Rückwärtsgang eingelegt hat. Er fiel auf 52,3 Punkte von 54,2 im Februar und damit auf den niedrigsten Stand seit November. Sowohl die Neuaufträge als auch die Beschäftigung legten weniger stark zu wie im Vormonat. Der Servicesektor folgt damit der Industrie, die ebenfalls weniger Wachstum schaffte als zuletzt.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Der Composite-Index, in dem Dienstleister und Industrie zusammengefasst sind, fiel auf 51,8 Zähler von 53,3 Punkten und lag damit so niedrig wie seit vier Monaten nicht. Eine nachlassende Wachstumsdynamik im Reich der Mitte wäre jedenfalls ein schlechtes Omen für die Weltwirtschaft. Darauf sollten Sie besonders achten![/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22306″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zu unserem Musterportfolio: Wir bestücken heute unsere letzte freie Position mit der E.on-Aktie. Die bereits lang andauernde Bodenbildung und die Konzentration des Konzerns ausschließlich auf Netze und nicht mehr Stromproduktion führt zu einem  überzeugenden Chance-Risiko-Verhältnis. Kaufen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]