[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es dürfte niemanden verwundern, dass es an den Aktienbörsen keinen Durchmarsch zu neuen Höhen gibt. Der S&P 500 scheiterte erwartungsgemäß an der Marke von 2.800 Punkten, beim DAX waren es 11.550 Punkte. Denn langsam weicht die erste Euphorie einer neuen Ernüchterung, wenn es um die Kurstreiber der vergangenen Tage, den außenpolitischen Themen von US-Präsident Trump geht. Wieder einmal hatte er den Mund zu voll genommen, als er sowohl mit China als auch mit Nordkorea von sehr guten Fortschritten gesprochen hatte. Nun verlief das Treffen mit Kim Jong Un ohne konkretes Ergebnis.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Auch in den Verhandlungen mit China um den Zollstreit geht es offensichtlich zäher voran als zuvor behauptet. Noch am Wochenende hatte  Trump die Frist, innerhalb der sich die chinesische Regierung mit den USA im herrschenden Handelsstreit einigen muss, verlängert. Es dürfte  nach unserer Wahrnehmung nicht Wochen, sondern eher Monate dauern, bis eine Einigung auf dem Tisch liegt.[/vc_column_text][vc_column_text]Das wiederum sollte für US-Technologiewerte nach fulminanten Kursgewinnen seit Jahresanfang eine Konsolidierungsphase einläuten. Die  muss sich nicht unbedingt wieder in massiven Kursrückgängen offenbaren, seitwärts wäre auch noch eine Variante, die übergekaufte Lage abzubauen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29968″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Wichtiger als Tagesmeldungen der Politik erscheint uns das globale Wiedererstarken der Konjunktur, das sich in steigenden Rohstoffpreisen  (Kupfer, Öl) und in einer größeren Risikobereitschaft der Investoren manifestiert. Das sieht man auch an den zahlreichen Übernahmen und  Übernahmeofferten. Nachdem die Notenbankpräsidenten allesamt derzeit  Kreide gefressen zu haben scheinen, kommt auch von der Geldpolitik temporär keinerlei Gegenwind.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Das begünstigt weiterhin zyklische Aktien wie Industriegüter, Autos und Autozulieferer, wo kursmäßig im Verhältnis zu deren Absturz noch wenig gelaufen ist. Wir hatten Ihnen in der vergangenen Woche Continental und Leoni vorgestellt, heute fügen wir die beiden Franzosen Valeo  und Faurecia noch hinzu. Wir besprechen die Werte gegebenenfalls in der nächsten Ausgabe.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29972″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Der IT-Sektor gehört zwar auch dazu, ist aber gerade bei den USTiteln wie erwähnt schon mächtig gelaufen.[/vc_column_text][vc_column_text]Defensive Sektoren wie Gesundheitswesen, Güter des täglichen Bedarfs und Versorger sind im Gegenzug – interessante Einzelstories einmal ausgenommen – nicht die erste Wahl für die kommenden Wochen. Das beste Beispiel gab im Wochenverlauf der US-Nahrungsmittelriese Kraft Heinz ab, dessen Aktie mehr als 27% einbrach. Der Anbieter von „Heinz Ketchup“ und „Philadelphia“-Käse machte wegen hoher  Abschreibungen einen Milliardenverlust und hat außerdem eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC am Hals. Der  Beteiligungsgesellschaft des US-Starinvestors Warren Buffett, Berkshire Hathaway, kostete das Engagement bereits im 4. Quartal 2018 mehr als 3 Mrd. USD. Nun kamen weitere 15 Mrd. USD hinzu.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Immer noch schwache Einkaufsmanager-Indizes in Asien Die auch im Februar noch immer anhaltend schwächere Nachfrage aus dem In-  und Ausland zeigt bislang keine Effekte der ultraexpansiven Fiskal- und Geldpolitik Chinas. Denn die dortige Industrie hat ihre Produktion  im Februar den dritten Monat in Folge zurückgefahren. Der offizielle Einkaufsmanagerindex fiel nach Angaben des Statistikamtes vom  Donnerstag auf 49,2 Punkte nach 49,5 Punkten im Januar. Unmittelbarer und womöglich größter Profiteur dürfte über die kommenden  Monate hinweg der chinesische Grundstoffindustriesektor sein, in dessen Windschatten via steigender Preise und Umsätze die ganze Branche weltweit segeln dürfte.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29976″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Dem Nachbarn Japan geht es noch ähnlich schlecht, denn auch die japanische Industrieproduktion ist im Januar den dritten Monat in Folge  zurückgegangen. Sie fiel zum Vormonat um überraschende 3,7%. Firmen erwarten für Februar nun einen Anstieg der Industrieproduktion von  5,0%. Angesichts der inzwischen an den chinesischen Börsen verteilten Vorschusslorbeeren auf die Belebung der Konjunktur rückt daher wieder der japanische Aktienmarkt in den Fokus, der seit Jahresanfang gemessen am Nikkei 225 knapp 10% zulegen konnte und zu  seinem Hoch vom Oktober 18 noch rund 13,5% Luft hat. Wir haben hier (noch) keine einzelnen Ideen. Da der Index sehr export- und  industrielastig ist, böte er sich auch selbst via Terminkontrakt oder ETF als Investment an.[/vc_column_text][vc_column_text]Zum Portfolio: Beim kanadischen Weltmarktführer für Kontaktlinsen, dem Spezialpharmazeutika-Produzenten Bausch Health Companies, gab es bereits in der vergangenen Woche neue Quartalszahlen. Mit 8,38 Mrd. USD Umsatz schloß der Konzern das Geschäftsjahr 2018 leicht über den eigenen Prognosen ab, die Bruttomarge lag mit 3,47 Mrd. USD rund 8% über den eigenen Schätzungen vom Februar 2018. Die Guidance für das Geschäftsjahr 2019 legte man mit nahezu denselben Werte wie im Vorjahr vor.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Den Investoren fehlte damit offensichtlich der Überraschungseffekt. So verlor die Aktie von fast 26 USD in der Spitze auf 23 USD und konnte sich zwischenzeitlich auf 24 USD erholen. Dass der Wert aufgrund von Nettoschulden, die das siebenfache EBITDA ausmachen, einen  erheblichen Hebel aufweist, ist nicht neu und wird mit einem KGV von rund 6 im Kurs bereits berücksichtigt.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”29980″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Allerdings machte Vorstandschef Joseph Papa in den vergangenen zwei Jahren einen herausragenden Job. Er reduzierte das Fremdkapital  bereits um mehr als ein Fünftel und konnte die eigenen Schätzungen fast jedes Quartal toppen. In allen Bereichen wird für 2019 nach seiner Aussage mehr verdient werden als im Vorjahr. Unter der Annahme, dass in derselben Geschwindigkeit über die kommenden Jahre die Schulden weiter reduziert werden würden, würde das KGV spätestens dann nicht mehr als angemessen betrachtet werden können. Vergleichstitel werden mit einem KGV von mind. 15 dotiert. Übersetzt auf den Aktienkurs hieße das mittelfristig mehr als eine  Kursverdopplung.

Zu den Optionen: Wir verkaufen eine neue Verkaufsoption Basis 25 USD Fälligkeit April mit Limit 1,75 USD.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]