Es dürfte niemanden verwundern, dass es an den Aktienbörsen keinen Durchmarsch zu neuen Höhen gibt. Der S&P 500 scheiterte erwartungsgemäß an der Marke von 2.800 Punkten, beim DAX waren es 11.550 Punkte. Denn langsam weicht die erste Euphorie einer neuen Ernüchterung, wenn es um die Kurstreiber der vergangenen Tage, den außenpolitischen Themen von US-Präsident Trump geht. Wieder einmal hatte er den Mund zu voll genommen, als er sowohl mit China als auch mit Nordkorea von sehr guten Fortschritten gesprochen hatte. Nun verlief das Treffen mit Kim Jong Un ohne konkretes Ergebnis.

Auch in den Verhandlungen mit China um den Zollstreit geht es offensichtlich zäher voran als zuvor behauptet. Noch am Wochenende hatte  Trump die Frist, innerhalb der sich die chinesische Regierung mit den USA im herrschenden Handelsstreit einigen muss, verlängert. Es dürfte  nach unserer Wahrnehmung nicht Wochen, sondern eher Monate dauern, bis eine Einigung auf dem Tisch liegt.

Das wiederum sollte für US-Technologiewerte nach fulminanten Kursgewinnen seit Jahresanfang eine Konsolidierungsphase einläuten. Die  muss sich nicht unbedingt wieder in massiven Kursrückgängen offenbaren, seitwärts wäre auch noch eine Variante, die übergekaufte Lage abzubauen.

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