[vc_row][vc_column][vc_column_text]Noch am vergangenen Freitag standen die Aktienmärkte auf verlorenem Posten. Unsere Aussage allerdings, dass die Tage vor dem Optionsauslauf noch eine gewisse Stabilität zeigen könnten, hat sich erfreulicherweise bewahrheitet. Die Widerstandszone im S&P 500 bei 2.800 Punkten konnte am Mittwoch auf Schlusskursbasis ebenso überboten werden wie die 11.550 Punkte im DAX. Dennoch sollte man dem Braten nicht so richtig über den Weg trauen. Die Möglichkeit eines Fehlausbruchs ist nicht von der Hand zu weisen.[/vc_column_text][vc_column_text]Aus China kamen Donnerstag morgen die für die Monate Januar und Februar aggregierten Daten der Einzelhandelsumsätze (+8,2% nach +8,2% zum Vorjahr), der Industrieproduktion (+5,3% nach +5,7%) und der Anlageinvestitionen (+6,1% nach +5,9%). Die Industrieproduktion in China ist seit Jahresbeginn so langsam gewachsen wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das war nicht nur weniger als erwartet, sondern auch der geringste Wert seit Anfang 2002. Die Produktion in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stößt auf dem Heimatmarkt auf sinkende Nachfrage und im Exportgeschäft wirkt sich der Handelsstreit mit den USA nach wie vor dämpfend aus.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]An den chinesischen Aktienmärkten lebt man im Gegensatz zu den Daten von der Hoffnung auf wirtschaftliche Belebung, denn trotz der laufend schlechten Meldungen ist der Aktienmarkt seit Jahresanfang regelrecht explodiert. Nach der Devise „buy the rumour, sell the fact“  sollten wir eigentlich verkaufen. Als der bessere Weg erscheinen uns weiterhin die engen Stops, die wir uns in der vergangenen Ausgabe auch  für die drei chinesischen Titel im Portfolio gesetzt haben (i.e. 2,5% unter Schlusskurs vom 08.03.19).[/vc_column_text][vc_column_text]Wir trennen uns heute aber von dem Pharmahersteller CSPC. Die Aktie kam zuletzt nicht mehr vom Fleck und zeigt Schwächetendenzen. Es ist  zu vermuten, dass die angedrohte staatliche Preisregulierung Ertragsperspektiven mindern wird. Ähnliche Phänomene hatten wir auch in den  USA immer dann erlebt, wenn Trump eine vergleichbare Regulierung perspektivisch in den Raum stellte.[/vc_column_text][vc_column_text]Im Handelsstreit mit China heißt es nun vom USPräsidenten, dass auch längere Verhandlungen akzeptiert würden, wenn am Ende ein gutes  Abkommen erreicht wird. Das klingt ganz danach, dass ein Deal wohl noch dauern wird.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30280″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Rohöl profitierte in den vergangenen Tagen vom unerwartet starken Abbau der US-Lagerbestände (-3,9 Mio. Barrel zur Vorwoche) und steht  nun auf Jahreshoch. Die USA wollen Insidern zufolge die iranischen Ölexporte um rund ein Fünftel auf unter eine Mio. Barrel pro Tag  drücken. Dabei geht Washington den üblichen Weg, indem es Einfuhrländer rund um den Iran über die Androhung von US-Sanktionen zu weniger  Import zwingen will. Die Ölaktien, allen voran Tullow Oil und BP, konnten davon profitieren. Sie stehen kurz davor, die letzte Seitwärtsbewegung abzuschließen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Aus der Eurozone wurden trotz der Anfang der Woche bereits veröffentlichten anhaltend schwachen Zahlen aus Deutschland (Januar:  -0,8% zum Vormonat) erfreulich stark zulegende Outputdaten des produzierenden Gewerbes (Januar: +1,4% nach -0,9%; jeweils zum Vormonat)  gemeldet. Diese positive Überraschung verdanken wir dem kräftigen Wachstum Frankreichs (+1,3%) und Italiens (+1,7%). Damit spielt die Musik vor allem in Titeln wie Unicredit und Generali, während alle Autohersteller und Automobilzulieferer erst einmal herbe Verluste wegstecken mussten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30284″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Nur eine Randnotiz wert dürfte die Abstimmung am Donnerstag im britischen Parlament über eine Verschiebung des Austrittstermins sein.  Ganz abgesehen davon, dass den Marktteilnehmern das Possenspiel in Westminster längst auf die Nerven geht, gilt: Für eine solche zeitliche  Verschiebung braucht die britische Seite auch die Zustimmung der EU. Mit welcher Begründung sie diese erreichen will und um welchen  zeitlichen Rahmen es geht, bleibt bislang noch offen. Und auch die EU dürfte sich langsam als hartleibig zeigen. Wir rechnen hier kurzfristig mit keiner Belastung für die Aktienmärkte.[/vc_column_text][vc_column_text]Über den Erwartungen (-0,5%) lagen die US -Auftragseingänge für langlebige Güter (Januar: +0,4% nach +1,3% im Vormonat). Außerdem förderten unerwartet schwache Inflationsdaten Hoffnungen, die Notenbank Fed könne ihre moderate Zinspolitik beibehalten. Die Quintessenz der Daten sei, dass die Inflation in Schach gehalten werde. Damit kann sich die Fed mit weiteren Zinsanhebungen zurückhalten. Der Verbraucherpreis- Index CPI war im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,2% gestiegen. Im Jahresvergleich legte der CPI um 1,5% zu, der geringste Anstieg seit September 2016.[/vc_column_text][vc_column_text]Die US-Börsen sind vor allem dank Technologie-Aktien im Wochenverlauf gestiegen – und das, obwohl Index-Schwergewicht Boeing weiter einbrach. Angesichts des vorläufigen Flugverbots für Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX 8 wegen vermeintlicher Produktionsfehler hängt nun viel für Boeing davon ab, ob ein solcher vorliegt oder nicht. Für uns ist die Aktie im Augenblick jedenfalls zu unkalkulierbar.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Interessanter sind Aktien des Chipherstellers Nvidia, der mit der Übernahmeofferte an den israelischen Chip-Entwickler Mellanox Technologies einen regelrechten Kaufrausch der eigenen Aktie auslöste. Der Marktführer von Grafikkarten- Chips stärkt mit dem  Erwerb seine internationale Positionierung weiter und sollte gute Kurschancen aufweisen. Für uns ein Kaufkandidat, den wir weiterverfolgen werden.  Es sind derzeit ohnehin zwei Positionen im Portfolio nach dem heutigen Verkauf frei.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30288″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zu den Optionen: Hier steht morgen der Auslauftermin März an. Die Generali-Putoption 15,5 läuft morgen aller Wahrscheinlichkeit nach wertlos aus. Bei Volkswagen, Deutsche Bank und Unicredit kaufen wir die Verkaufsoptionen zurück und verkaufen sie mit demselben Basispreis Fälligkeit April neu.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]