[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bei den in diesem Jahr bereits neuplatzierten Hybrid-Anleihen zeigte sich eine sehr starke Nachfrage. Was nachzuvollziehen ist. Denn angesichts einer anhaltenden Nullzins-Politik der EZB und daraus folgenden tiefen Renditen für Euro-Staatsanleihen und Investmentgrade-Anleihen sind die Investoren allzu gern bereit, bei entsprechenden Renditeaufschlägen auch stärker ins Risiko zu gehen. Davon haben zuletzt insbesondere auch Hybrid-Anleihen profitiert.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das zeigte sich auch wieder in der Renditedifferenz zwischen Hybrid-Anleihen und Senior-Bonds. Mit der Ankündigung der EZB im vergangenen Jahr, ihre Netto-Anleihenkäufe kontinuierlich zu reduzieren und Ende 2018 komplett einzustellen, hatte es eine kräftige Gegenbewegung in den Zinsdifferenzen gegeben zulasten der Hybrid-Anleihen. Diese Entwicklung ist in den vergangenen Wochen und Monaten zum Stillstand gekommen und signalisiert erneut eine Umkehr. Dies resultiert daraus, dass die vorerst eingetrübten Konjunktur- Prognosen für dieses Jahr und die Aussicht auf länger niedrige Zinsen Impulse für die höher verzinslichen Hybrid-Anleihen liefern.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“30298″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Und noch ein Thema könnte sich in diesem und im nächsten Jahr positiv auswirken. Normalerweise ist es übliche Marktpraxis, dass Emittenten bei Hybrid-Anleihen den erstmöglichen Termin nutzen, um die höher verzinslichen Bonds zu tilgen. Dies hat auch damit zu tun, dass bei einer Nicht-Kündigung die Aufsichtsbehörden und die Ratingagenturen dann diese Anleihen komplett zum Fremdkapital zurechnen und dadurch die Fremdkapitalquote steigt, was zu einer Verschlechterung der Ratings führen kann.[/vc_column_text][vc_column_text]In diesem und im nächsten Jahr besteht allerdings in Europa ein relativ geringer Refinanzierungsbedarf. In diesem Jahr werden nur rund 6,3 Mrd. EUR mit First-Call-Terminen kündbar. Das bedeutet, dass es hier womöglich ein deutlich geringeres Angebot von Emittentenseite gibt bei gleichzeitig weiterhin starker Nachfrage. Deshalb konnten wir bislang auch bei den Neumissionen in diesem Jahr regelmäßig starke Überzeichnungen sehen.[/vc_column_text][vc_column_text]Fazit: Da von der Zinsseite her derzeit kaum Gefahr drohen dürfte, sehen wir bei etlichen Hybrid-Anleihen weiteres Kurspotenzial. An dieser Stelle noch einmal eine Übersicht von Bonds, die wir insgesamt bevorzugen würden. Die Otto- und Lanxess-Anleihen würden wir hierbei auch als neue Position im spekulativen Musterdepot auswählen.[/vc_column_text][vc_single_image image=“30302″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Hybrid-Anleihen: Ein gutes Jahr?
Von © ICM Concept GmbH|2019-03-15T12:14:55+01:0014.03.2019|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Hybrid-Anleihen: Ein gutes Jahr?
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