[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Zinsanstieg bei den US-Staatsanleihen auf über 3% und die Nachwehen des Optionsauslaufs vom vergangenen Freitag brachten die internationalen Aktienmärkte in dieser Woche zuerst einmal unter Druck. Wieder aufkeimende Inflationsängste wurden als Hauptgrund angeführt, denn ein steigender Ölpreis und anziehende Löhne würden nicht ohne Spuren bleiben.[/vc_column_text][vc_column_text]In der Quartalsberichterstattung gab es positive Überraschungen, so beispielsweise beim Baumaschinenhersteller und Weltmarktführer Caterpillar. Was mit 4% Plus im Aktienkurs losging, endete am selben Abend mit 6,2% Minus – und das nur, weil in der Analystenkonferenz von steigenden Materialkosten  gesprochen wurde. Das riss natürlich die Aktien von Branchenkollegen wie Deere auch mit.[/vc_column_text][vc_column_text]Besonders dramatisch fiel der Absturz wieder einmal bei den Technologiewerten aus. Das kostete uns am Freitag noch teilweise den sicher geglaubten Gewinn bei der LAM-Research-Option. Erwartungsgemäß brachte auch Texas Instruments, Zulieferer für Maschinenbau und Automobilindustrie, einen Gewinnsprung von 37% im ersten Quartal. Hier konnte die Aktie hingegen am Dienstag noch nachbörslich zulegen. In der Branche läuft es also richtig rund.

[/vc_column_text][vc_column_text]Dank seiner Grafikchips für PCs und Rechenzentren ist AMD im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich habe ein Plus von 81 Mio. USD gestanden nach einem Verlust von 33 Mio. USD ein Jahr zuvor. Das eigentlich interessante war aber der Umsatzanstieg um 40% auf 1,65 Mrd. USD. Man sollte der Branche also noch die Stange halten, denn irgendwann werden die Glattstellungen in den Aktien austrocknen.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_column_text]Zuletzt kam gestern Nacht noch Facebook mit Zahlen. Offensichtlich hat der Datenskandal um Cambridge Analytica dem Geschäftsmodell keineswegs geschadet. 49% mehr Umsatz (12 Mrd. USD) und 1,69 USD Gewinn pro Aktie (plus 63%) waren nicht erwartet worden. Die Nutzerzahl wuchs um weitere 13% auf 2,2 Mrd. User. Die Aktie reagierte nachbörslich darauf mit einem 7%igen Anstieg.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=”1/2″][vc_single_image image=”22862″ img_size=”full”][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Zur Charttechnik: Alle langfristigen Aufwärtstrends haben nach wie vor Bestand. Einzig die gleitenden Durchschnitte deuten auf einen Abwärtstrend hin. Demgegenüber gibt es in vielen Märkten über die vergangenen Wochen ausgebildete Unterstützungsniveaus, die erst einmal unterboten werden müssen, um neue größere Verkaufswellen auszulösen. Auch der DAX hat mit Abgaben von bis zu 300 Punkten eigentlich kein Neuland beschritten, sondern einen möglichen Ausbruch nach oben auf der Zeitachse erst einmal verschoben. Für uns ergibt das noch ein  neutrales Bild.[/vc_column_text][vc_column_text]Achten Sie vor allem auf das Währungsgefüge. Der Yen und der Euro werden aktuell schwächer gegen den Dollar. Das ist grundsätzlich für japanische Aktien Balsam auf die Verluste der vergangenen Monate. An den Euroland-Börsen dürfte es zumindest einen neuen Abwärtssog aufschieben helfen.

Im Portfolio ändern wir in dieser Woche nichts. Abwarten ist die Losung.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]