Abwärts ist die aktuelle Richtung seit Donnerstag Nachmittag. Wir hatten letzte Woche die Relevanz der Widerstände (2.800 Punkte  beim S&P 500 und 11.550 Punkte beim DAX) in etwa richtig eingeschätzt. Bislang beruhte die Hausse auf der Perspektive einer globalen  konjunkturellen Erholung neben einem Ende des Zollstreits.

Schlechte Zahlen von der Unternehmensseite wurden bislang als einmaliger Ausrutscher einfach ignoriert. Sollten aber weiterhin solche Konjunkturberichte wie das gestern veröffentlichte Beige Book der Federal Reserve – ein gemeinhin beachteter Konjunkturbericht –  enttäuschen, bliebe den Aktienmärkten ein Rückgang nicht erspart. Die maximale Dimension kalkulieren wir mit 5% beim DAX (11.000) und  S&P 500 (2.650).

An den asiatischen Märkten war in dieser Woche die positive Stimmung von den Versprechungen der Regierung vor dem Volkskongress getragen worden. Beachtenswert war, dass Peking das Wachstumsziel für 2019 von bisher 6,5% auf eine Spanne von 6,0-6,5%  gesenkt hat. Man akzeptiert zudem ein größeres Haushaltsdefizit, um weitreichende Steuersenkungen und  Infrastrukturinvestitionen umzusetzen.

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