Mit Eintritt in das Winterhalbjahr steigt die Nachfrage der Viehzucht-Industrie nach alternativen Futtermitteln. Dies trifft vor allem auf Sojabohnen-Schrot, im internationalen Handel bekannt als Soybean Meal, zu. Als weltweit größte Exporteure für Soja-Schrot gelten Argentinien, gefolgt von Brasilien und den USA.

Soja-Schrot fällt bei der Verarbeitung von Sojabohnen als Nebenprodukt an und wird speziell für die Futter-Industrie aufbereitet. Es gilt als proteinreicher Ergänzungsstoff für Tierfutter und findet seinen höchsten Verbrauch in den Wintermonaten, im Gegensatz zu den Sommermonaten, wo kein Mangel an frischem Viehfutter besteht. Da es aber ranzig werden kann, macht es für die Verbraucher keinen Sinn, große Lagerbestände aufzubauen und hält sie zu regelmäßigen Nachkäufen an.

Das US-Erntejahr für Sojabohnen, als Grundlage für Soja-Schrot, bemisst sich von September bis August. Das saisonale Muster für Soybean Meal-Futures zeigt, dass in den vergangenen 13 von 15 Jahren der März Long gegenüber Oktober Short am 15. Februar günstiger als am 11. Januar geschlossen hat.

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