Traditionell beginnt das neue Schlachtjahr für die US-Schweineindustrie im August und steigert sich über die darauffolgenden Monate. Parallel dazu beginnt auch die Ernte für Mais und Sojabohnen, was die Versorgung des Marktes mit Futtermitteln im Herbst sichert. Gerade wenn der Futtermittelbestand am reichsten ist, sinken die Preise und die Zuchtbetriebe sind bestrebt, so viele Tiere wie möglich aufzuziehen.

Im Gegensatz dazu finden die Schweineschlachtungen von Mai bis Juli ihren Tiefpunkt, bei einem typisch steigenden Spitzenverbrauch an Schweinefleisch im Juli/August. Dieses saisonale Muster eröffnet die Chance, mit einem Kalender-Spread zwischen Dezember- und Juni-Kontrakten an den Schwankungen der einzelnen Terminmonate zu partizipieren.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die neuesten CoT-Positionierungsdaten vom 24. Juli, mit Veröffentlichung vom 27. Juli, zeigten, dass Produzenten ihre Short-Positionen um 404 Kontrakte erhöht haben. Vermögensverwalter hingegen reduzierten ihre Short-Positionen um 3.291 Kontrakte. SWAP-Händler und sonstige Berichtspflichtige wiederum reduzierten ihre Long-Positionen um 1.644 und 2.694 Kontrakte. Das „Open Interest“ stieg um 4.774 auf 306.535 Kontrakte.

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