Es ist zum Verrücktwerden: Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat das Gesprächsangebot von US-Präsident Donald Trump mit den Worten abgelehnt, dass der Iran stets für Diplomatie und Gespräche zur Verfügung stehe, aber dafür sei Ehrlichkeit die Grundvoraussetzung. Und die sieht der bei Donald Trump nicht.

Unmittelbar vor Inkrafttreten neuer US-Sanktionen gegen den Iran hatten aber Deutschland und die Europäische Union (EU) ihren Widerstand gegen das Vorhaben von US-Präsident Donald Trump bekräftigt. Geschäfte deutscher Firmen mit dem Iran werden von der Bundesregierung weiterhin finanziell abgesichert. Die EU will sich zudem dafür einsetzen, dass die Islamische Republik auch über Oktober hinaus Erdöl exportieren kann.

Das riecht nach Konfliktpotenzial. Denn die USA wollen den Iran wirtschaftlich ausbluten lassen und haben Ländern Strafen angedroht, die sich nicht daran halten. Auf den Ölpreis dürfte das eher positiv wirken.

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