Die Schweineschlachtungen in den USA verlangsamen sich im Mai, bis sie ihren Tiefpunkt im Juli erreichen und steigen erst im Spätsommer wieder an. Demgegenüber findet das „Barbecue-Fieber“ in dieser Zeit seinen Höhepunkt und nimmt erst mit Ende der Feriensaison Anfang September wieder ab. Darauf stellt sich die Fleischindustrie schon im Frühjahr ein und füllt ihre Kühlhäuser in Vorbereitung auf diese Zeit auf. Je nach Höhe der Nachfrage während der Sommermonate werden diese Lagerbestände unterschiedlich abgerufen.

Die Händler an den Terminbörsen haben in der Vergangenheit, zum Teil mit Vorausschau auf die Sommerzeit schon in der kalten Jahreszeit, die Preise für die Juni-Kontrakte auf Schweinefleisch niedriger als für Augustkontrakte bewertet. So hat sich ein saisonales Muster gebildet, nachdem der Spread zwischen Juni Short und August Long in den letzten 15 Jahren, am 30. April immer günstiger als am 13. Februar geschlossen hat.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die wöchentlichen CoT-Positionsdaten werden durch die „U.S. Commodity Futures Trading Commission“, CFTC, veröffentlicht. Infolge des US Government Shutdown werden diese Daten momentan noch verzögert bereitgestellt und sind für die heutige Empfehlung nicht aktualisiert.

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