[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wird die US-Notenbank zum Antreiber einer neuen Emerging-Markets-Rallye? Wie schon an dieser Stelle berichtet, ist die Fed von ihrer bisherigen Zinsstrategie sichtbar zurückgetreten. Zwar will sie vernünftigerweise ihre Zinsprojektion von noch zwei Erhöhungen in diesem Jahr nicht vom Tisch nehmen. Doch der Markt hat sich letztlich darauf eingestellt, dass es keine weitere Erhöhung und im kommenden Jahr sogar eine erste erneute Zinssenkung geben könnte.[/vc_column_text][vc_column_text]Damit könnte die US-Notenbank ausgerechnet den so genannten „Wall of Money“ in Richtung Emerging Markets losgetreten haben. Unter diesem Begriff verstehen Börsianer große Geldmengen, die nur darauf warten, in einem bestimmten Markt investiert zu werden. In diesem Fall sollen es wegen der höheren Renditeversprechen erneut die Emerging Markets sein, von so genannten Frontier Markets bis hin zu Schwellenländern.[/vc_column_text][vc_column_text]Und die ersten Reaktionen bei den Geldfluss-Statistiken scheinen dies zu untermauern. Denn kurz nach der Zinsentscheidung der Fed setzten starke Zuflüsse in die EM ein. Und das nicht ausschließlich in Richtung China, sondern auf einer durchaus breiteren Basis. Natürlich bleibt das Reich der Mitte bevorzugtes Zielgebiet. Aber auch Märkte wie Mexiko, Südkorea, Indonesien und letztlich auch die Türkei konnten im bisherigen Jahresverlauf signifikante Zuflüsse verbuchen.
[/vc_column_text][vc_single_image image=“29624″ img_size=“full“][vc_column_text]Natürlich stellen sich hierbei zwei Fragen. Zum einen: Wie nachhaltig kann solch eine Spitze sein? Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es hier durchaus sehr volatil zugehen kann. Andererseits stellt sich für die Anleger auch die Aufgabe, zu identifizieren, welche Märkte womöglich schnell ausgereizt sind und welche über Nachholbedarf verfügen. Das wird uns in den nächsten Monaten sicherlich noch beschäftigen. Was man bereits jetzt ablesen kann, ist allerdings, dass es Märkte wie beispielsweise Südafrika gibt, in denen die Anleger bereits stark investiert sind, während Märkte wie Brasilien und auch Russland noch deutlich untergewichtet bleiben. Gerade Letztere könnte hier eine interessante Perspektive liefern, nachdem sich eine prominente Ratingagentur positiv äußerte und russische Unternehmen bei ihren Neuemissionen am Anleihenmarkt sehr gut aufgenommen wurden. Dazu gleich mehr.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
