Der Januar gilt für die US-Energieindustrie traditionell als der kälteste Monat des Jahres und gleichzeitig als Wendepunkt für den Verbrauch an Wärmeenergie, was durch aktuelle Meldungen über sinkende Erdgas-Lagerbestände bestätigt wird. So beginnen die Produzenten – mit Blick auf das Ende des Winters – ihre Lagerbestände abzubauen, um bei sinkender Nachfrage die Preise möglichst stabil zu halten.

Allerdings müssen sie auch mit Blick auf die Sommerzeit, wenn Erdgas-Energie in größerem Umfang zum Betrieb von Klimageräten zum Einsatz kommt, sicherstellen, dass die Lieferungen bis zum Ende der „Kühl-Saison“ im Spätsommer erhalten bleiben, bevor die Lagerbestände für die nächste Winterzeit in den Fokus rücken. Das saisonale Muster zeigt, dass in den letzten 15 Jahren die Preise der März-Kontrakte für Erdgas mehr unter Druck gerieten, als für September-Kontrakte und der darauf gehandelte Spread zwischen dem 24. Januar und dem 11. Februar immer zu Gunsten des September-Kontraktes geschlossen hat.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die wöchentlichen CoT-Positionsdaten werden durch die „U.S. Commodity Futures Trading Commission“, CFTC, veröffentlicht. Infolge des Shutdown werden diese Daten momentan nicht bereitgestellt.

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