Bei der Klassifizierung von Rindern, unterscheidet der Markt zwischen Feeder Cattle (Mastrinder) und Live Cattle (Lebendrinder). Als Mastrinder werden Tiere in der Phase zwischen Kalb und schlachtreifen Rindern bezeichnet.

Während wir uns in der Vorwoche mit der Preisentwicklung schlachtreifer Rinder, Live Cattle, mit verschiedenen Terminmonaten befasst haben,  konzentrieren wir uns heute auf den Handel zwischen Feeder Cattle und Live Cattle. Wie in der letzten Ausgabe schon beschrieben, befinden wir uns  derzeit in der Hochphase der Rinderschlachtungen und Befüllung der Kühlhäuser mit Blick auf die Sommermonate, wenn die Schlachtungen in der  größten Hitze ihr Tief erreichen. Gleichzeitig gehen zu dieser Zeit aber auch die Zahlen junger Tiere in den Feedlots bis zum Beginn der kommenden  Maisernte auf Tauchfahrt. So ist der Zeitpunkt der Maisernte in Bezug auf die Aufzucht und Schlachtung einer der wichtigsten Faktoren am Rindermarkt,  wenn qualitativ hochwertiges Futter reichlich und preisgünstig zur Verfügung steht. Dann steigen die Zahlen in der Aufzucht von Jungtieren sprunghaft an und drücken auf die Preise.

Positionierung der Marktteilnehmer

Die neuesten Positionierungsdaten vom 30. April, mit Veröffentlichung vom 03. Mai, zeigten, dass Produzenten ihre Short-Positionen für Feeder Cattle  und Live Cattle um 1.561 sowie 16.573 Kontrakte reduziert haben. SWAP-Händler erhöhten für beide Märkte ihre Long-Positionen um 105 und 970  Kontrakte. Vermögensverwalter sowie sonstige Berichtspflichtige reduzierten ihre Long-Positionen für Feeder Cattle um 4.125 und 522 Kontrakte wie  auch für Live Cattle um 24.968 und 1.165 Kontrakte. Das „Open Interest“ fiel für beide Rindermärkte um 1.462 auf 59.109 sowie um 21.539 auf 481.637  Kontrakte. 

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