Auch wenn die Folgen für Europa aus der Türkei-Krise momentan überschaubar scheinen, so werfen sie doch ein grelles Licht auf die Lage in verschiedenen Schwellenländern. Dabei geht es nicht einmal um direkte Verbindungen, sondern mehr um das Sentiment und dabei um die Erkenntnis, mit welchen Risikoklassen es die Investoren bei Schwellenländer-Investments zu tun haben.

Allerdings gibt es hierbei zum Teil sehr starke Abstufungen, die man treffen sollte. Zu China äußern wir uns im Aktienteil. An dieser Stelle nur ein Blick auf die aus unserer Sicht derzeit gefährdetsten Schwellenländer. Ganz oben auf der Liste steht Südafrika. Die Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung, die sich mit der Präsidentschaft von Nelson Mandela verbanden, sind unter der Ägide seines Nachfolgers Zuma zusammengebrochen. Und auch dessen Nachfolger Cyril Ramaphosa scheint alles daran zu setzen, um die wirtschaftlichen Strukturen und Potenziale weiter auszuhöhlen.

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