Nachdem vor kurzem die Nummer 2 im internationalen Containergeschäft AP Moller Maersk eine Gewinnwarnung aussprach, wartete der Markt natürlich besonders gespannt auf die neuen Zahlen der deutschen Reederei Hapag-Lloyd. Deren Halbjahreszahlen zeigten deutliche Spuren aus dem schwierigen Geschäftsumfeld. Allerdings gab es am Ende dann doch Lichtblicke, die auch die für uns interessante Anleihenseite  positiv beeinflussten.

Die Risiken im derzeitigen Reedereigeschäft sind vielfältig. Da wäre zum einen die hinter den Erwartungen bleibende  Entwicklung der Frachtraten. Außerdem bleibt der schwache Dollar ein Problem sowie die gestiegenen Treibstoffkosten. Unter diesen Vorzeichen musste Hapag-Lloyd, immerhin weltweit die Nummer 5 im Containergeschäft, einen Nettoverlust von 101 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2018 verbuchen. Dies war mehr als doppelt so viel wie im  Vorjahreszeitraum. Allerdings gab es dann doch einen wichtigen Lichtblick bzw. sogar zwei. Denn einerseits konnte die Reederei ihren Umsatz deutlich steigern. Dieser stieg um 20% auf 5,425 Mrd. EUR. Dies natürlich auch ein Effekt des Zusammenschlusses mit der arabischen Reederei UASC.

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