Der amerikanische Softdrink-Konzern PepsiCo setzt seine Strategie fort, vor allem außerhalb des traditionellen Geschäftes mit zuckerhaltigen Limonaden zu expandieren. Schon seit Jahren reagiert Pepsi damit auf die entsprechenden Veränderungen beim Konsumenten verhalten, wo es einen klaren Trend gibt hin zu zuckerreduzierten Getränken, Wasser und Gesundheits-/Bio-Getränken. Nun verstärkt man sich mit der Übernahme der israelischen Soda Stream, einem der führenden Hersteller von Trinkwassersprudlern.

Dafür legt PepsiCo 3,2 Mrd. USD auf den Tisch und bezahlt 144 USD je Aktie. Finanziert werden soll diese Übernahme aus bestehenden Barmitteln. Soda Stream selbst ist ein kerngesundes und bislang wachstumsstarkes Unternehmen. So meldete die Firma für das letzte Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 20% auf 543 Mio. USD bei einem Rekordgewinn von 74 Mio. USD, einem Plus von 82% zum Vorjahr. Und auch im laufenden Jahr konnte Soda Stream bislang mit starken Wachstumsraten die Markterwartungen übertreffen.

PepsiCo und Soda Stream sind sich selbst nicht unbekannt. Denn schon in der Vergangenheit gab es Test-Projekte, wie Pepsi seine Softdrinks für die Soda-Stream-Sprudler nutzbar machen könnte.

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