Die Erwartungen, dass der zunehmende Siegeszug des neuen Mobilfunkstandards 5G bei den Telekomausrüstern für starke Wachstumsimpulse sorgt, konnte auch der schwedische Anbieter Ericsson bei der Vorlage seiner Quartalszahlen unter Beweis stellen. Zwar stagnierte der Konzernumsatz bei rund 49,6 Mrd. SKR. Doch konnte man im Kerngeschäft Networks, wozu auch das 5G-Geschäft gehört, die Umsätze um 15% steigern

Dabei erwirtschaftete man im Netzwerksegment eine Bruttomarge von 46%, 1,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Insgesamt konnte Ericsson auf operativer Basis (EBIT) 5,3 Mrd. SKR verdienen. Das entsprach einem Plus von 22% zum Vorjahr. Die entsprechende Marge betrug 10,6% nach 8,7% im Vorjahreszeitraum.

Im Berichtsquartal konnte Ericsson auf der Habenseite einen starken Auftragseingang verbuchen. Dabei kam dem Unternehmen zugute, dass man insbesondere in Nordostasien (ex China) deutliche Marktanteile hinzugewinnen konnte. Dass das Umsatzergebnis letztlich stagnierte, war den beiden anderen Sparten Digital Services und Managed Services geschuldet. Gerade letzteres ist weiter im Schrumpfen begriffen, nachdem man begonnen hatte, zahlreiche  verlustbringende Verträge vorzeitig zu beenden. Gut möglich, dass sich Ericsson hier strategisch noch mal neu aufstellt.

Dieser Inhalt ist nur für ICM Premium Mitglieder abrufbar.
Einloggen Registrieren