[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Märkte haben in den vergangenen Tagen wieder auf risikoavers umgeschaltet. Eigentlich müssten sich die Anleger inzwischen an die unverhofften Bocksprünge von US-Präsident Donald Trump gewöhnt haben. Doch zeigen die Reaktionen der Investoren auf die neuesten Ankündigungen im Handelsstreit zwischen den USA und China dann doch ziemlich klar, dass die Anleger angesichts des schwelenden Handelskonflikts wohl zu sorglos mit der Problematik umgegangen sind.[/vc_column_text][vc_column_text]Ob aus der Marktschwäche womöglich eine Sommer-Baisse entsteht, dürfte wohl nun hauptsächlich davon abhängen, ob sich aus den jüngsten Entwicklungen eine Eskalations-Spirale ergibt. Die Optionen liegen jeweils schon in groben Zügen auf dem Tisch. Dabei gilt:[/vc_column_text][vc_column_text]Auf amerikanischer Seite sind vor wenigen Tagen Strafzölle gegen China im angekündigten Volumen von 50 Mrd. USD aktiviert geworden. Nun karrt Trump nach und stellt Strafzölle gegen Importe im Gesamtwert von 200 Mrd. USD in Aussicht. Dies als Reaktion auf die von China verkündeten Gegenmaßnahmen. Sollten die USA tatsächlich die zusätzlichen 200 Mrd. USD ins Visier nehmen, würde rund die Hälfte aller chinesischen Einfuhren nach Amerika mit Strafzöllen belegt werden. [/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Marktteilnehmer sind sich sicher, dass diese Strafzölle letztlich auch kommen werden. Denn eines kann man Donald Trump sicherlich nicht vorwerfen: Dass er seine Drohungen nicht wahr macht. Womit wieder der Ball im Feld der Chinesen liegen würde. China hat aber nur begrenzte Möglichkeiten, weiter mit Strafzöllen zu arbeiten. Denn Amerika exportiert nur Waren von rund 130 Mrd. USD ins Reich der Mitte. Wenn diese ausgeschöpft sind, könnte die Regierung andere Bereiche ins Visier nehmen. Schon jetzt befürchtet die US-Wirtschaft, dass die chinesischen Behörden als Rache US-Firmen das Leben schwer machen könnten. Betroffen davon wären besonders die Automobilindustrie sowie die Flugzeugindustrie, speziell Boeing.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“24524″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Doch auch damit dürfte China bei einer weiteren Eskalation nicht weit kommen. Deshalb wird nun schon befürchtet, dass andere Strafmaßnahmen möglich wären. Dies könnte zum einen auf der Devisen-Ebene durch eine forcierte Abwertung des chinesischen Renminbi passieren. Druck könnte Peking aber auch ausüben, wenn man seine bisherige Investmentstrategie bei US-Staatsanleihen überdenkt. Zwar ist China längst nicht mehr größter Gläubiger der USA und würde sich bei massiven Verkäufen von US-Treasuries eher selbst schaden. Dennoch könnten hier offizielle Überlegungen durchaus für Turbulenzen sorgen und es dem amerikanischen Finanzminister erschweren, die für die Trump`schen Konjunkturprogramme nötige höhere Neuverschuldung auch umzusetzen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
Die Märkte haben in den vergangenen Tagen wieder auf risikoavers umgeschaltet.
Von © ICM Concept GmbH|2018-06-22T09:41:17+02:0021.06.2018|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Die Märkte haben in den vergangenen Tagen wieder auf risikoavers umgeschaltet.
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