Der Startschuss für die Berichtsaison zum Abschlussquartal 2021 ist gefallen. In den vergangenen Tagen war es vor allem an den amerikanischen Banken, hier eine gewisse Vorlage zu geben. Dazu gleich auch noch etwas detaillierter. Grundsätzlich zeigten die US-Banken ein relativ durchmischtes Bild mit zwei wesentlichen Implikationen: einerseits lief im vergangenen Jahr angesichts von Rekordständen bei Neuemissionen und Übernahmen das Investmentbanking sehr gut, andererseits schlugen die zunehmenden Sorgen über die Richtung der Aktienmärkte auf das Handelsergebnis durch. Dennoch:

Wir haben schon schlechtere Auftakte gesehen. Wobei es auch für das vierte Quartal 2021 wieder heißen könnte, dass unter dem Strich die Unternehmen insgesamt besser abgeschnitten haben als bislang erwartet. Dazu ein Blick auf die derzeitigen Analystenschätzungen für den S&P 500, der ja datentechnisch bis in die letzte Ecke ausgeleuchtet ist.

Aktueller Konsens ist, dass die S&P-500-Unternehmen für das vierte Quartal eine durchschnittliche Gewinnsteigerung um 21,4% geschafft haben. Klingt erst mal nach nicht viel angesichts der Ergebnisse vom Vorquartal und erst recht vom zweiten Quartal 21. Doch auch für das Abschlussquartal stehen die Chancen nicht schlecht, dass es am Ende wieder ein Ergebnis über den anfänglichen Erwartungen wird. Dazu ein Blick auf die Historie: In den vergangenen fünf Jahren konnten die S&P500-Unternehmen die Gewinnschätzungen um jeweils durchschnittlich 8,6% übertreffen. Dabei meldeten unter dem Strich durchschnittlich 76% der Unternehmen bessere Ergebnisse als erwartet

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