Es ist eine Frage des Blickwinkels, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Die von uns beobachteten Aktienindizes  jedenfalls haben ihre Widerstandslinien nun hinter sich gelassen. Und das im Kontext von Aussagen wie der von IWF-Chefin  Christine Lagarde, dass das weltweite Wirtschaftswachstum an Schwung verloren hat wegen zunehmender Spannungen im Handel und schwierigere Finanzierungsbedingungen. Das wurde erst einmal überhört und das Augenmerk auf die Feststellung  gerichtet, dass ein „geduldigeres Tempo“ der US-Notenbank bei der Normalisierung der Geldpolitik in der zweiten Jahreshälfte  2019 das Wachstum unterstützen dürfte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte schon im Januar seine  Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft im laufenden Jahr auf 3,5% von zuvor 3,7% gesenkt. Eine anstehende weitere  Kürzung der Prognose hatte Lagarde nun erneut angedeutet.

Was machen andere aus der aktuellen Situation? Das renommierte Analysehaus BCA Research aus Montreal hat in seinem Global Asset Allocation Modell, das gegen den Benchmark MSCI Welt antritt, vor allem die massiven Übergewichtungen in deutschen und spanischen Aktien neben den US-amerikanischen aus den Vormonaten zugunsten einer Reihe anderer Länder zurückgefahren.

Bei den Sektoren hingegen bleiben gegenüber dem Benchmark Energie, Grundstoffe und Industrietitel übergewichtet.

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