Im Handelsstreit zwischen den USA und China droht wie eingangs beschrieben die weitere Eskalation. US-Präsident Donald Trump hatte schon am Freitag neue Zölle auf über 800 chinesische Waren verkündet, was China seinerseits zur Verhängung von Zöllen auf über 650 US-Produkte veranlasste. Nachdem hier nun die Taktzahl der Abfolge von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen eine Frequenz erreicht hat, die wohl kaum zu halten ist, müsste nach dem üblichen Verhaltensmuster nun Dealmaker Trump mit den Chinesen das Verhandeln anfangen, um am Schluss als Gewinner aus den Aktionen hervorgehen zu können.

Hoffentlich kommt das bald, denn mittlerweile glaubt kaum mehr jemand, dass die Weltwirtschaft dem Protektionismus der USA ungeschoren entkommen wird. Das wiederum zeigt sich seit Wochenbeginn an den Aktienmärkten und speziell auch an der Wall Street.

Aber noch eine andere Tatsache wollen wir heute hervorheben, die bislang etwas zu kurz gekommen war: Anders als am Jahresanfang läuft die Weltwirtschaft keineswegs mehr synchron, sodass für das zweite Quartal mit keiner kräftigen Ausweitung des BIP zu rechnen ist, obwohl schon das erste Quartal unter den Erwartungen lief. Neben den Vereinigten Staaten ist keine weitere Konjunkturlokomotive in Sicht.  

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