[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der vergangene Freitag brachte wie angesprochen für die von uns bevorzugte deutsche Automobilbranche erneut eine Hiobsbotschaft. So soll es jahrzehntelang geheime Preisabsprachen gegeben haben. Seltsam dabei ist nur, dass sich die Medien auf vage Selbstanzeigen, die schon ein Jahr alt sind, berufen. Kann es sein, dass man damals zu Zeiten von Dieselgate einfach übersehen hat, das Risiko eines Kartellverfahrens in entsprechenden Rückstellungen zu dotieren?[/vc_column_text][vc_column_text]Wir können uns nicht vorstellen, dass die Bedeutung des Sachverhalts von allen Beteiligten erst ein Jahr später erkannt wird – und dann noch auf Initiative der Zeitschrift Spiegel in die entsprechende Dimension gehoben werden muss. Insofern dürften sich die Wogen in den kommenden Wochen wieder glätten lassen.[/vc_column_text][vc_column_text]Dem DAX kamen nicht nur die Autobauer und Zulieferer in die Quere, sondern auch noch der weiter überraschend starke Euro. Einzig die europäischen Banken und Versicherungen konnten in den vergangenen Tagen wieder ordentlich an Boden gutmachen. Der Index selbst macht augenblicklich einen etwas angeschlagenen Eindruck und hat zu Wochenanfang ein neues Tief markiert. Da konnte ein wiederholt besserer Ifo-Geschäftsklima-Index auch nicht viel Positives bewirken.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Berichtssaison in den USA läuft auch wegen des gefallenen US-Dollar weiterhin gut. Unerwartet starke Geschäftszahlen vom Autohersteller GM, vom Baumaschinenproduzenten Caterpillar und von McDonalds haben die US-Börsen in den vergangenen Tagen unterstützt. Und auch bei den US-Banken geht es nach einigen Enttäuschungen in der Vorwoche positiv weiter. So stärkten höhere langfristige Ziele bei Citigroup – man will bis 2020 einen Gewinn von 20 Mrd. USD erzielen – die Aktie und die ganze Branche.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Dynamik im Bereich E-Commerce und Internet bleibt weiterhin groß, wobei die höchsten Wachstumsraten nach wie vor in Asien erreicht werden. Value-Investoren haben es aufgrund der hohen Bewertungen schwer, überhaupt interessante Titel zu finden. Allerdings steht hinter den einzelnen Geschäftsmodellen ein starkes Wachstum, das hohe Bewertungen leichter verschmerzen lässt.[/vc_column_text][vc_column_text]Darüber hinaus sind die meisten Titel im Vergleich zu ihren US-Pendants oft nur halb so teuer. Verschuldung ist für die Mehrheit der dem Segment „Software“ zuzuordnenden Branchenvertreter ohnehin ein Fremdwort. Kurz: Viel Wachstum rechtfertigt, dass man etwas mehr Geld hinlegen muss.[/vc_column_text][vc_column_text]Wir haben drei chinesische Kaufkandidaten zusammengetragen, die mittelfristig besser als der MSCI Emerging Markets Index abschneiden sollten. Übrigens: Alle Aktien können an der NYSE erworben werden. Wer ins Musterportfolio wandert, ist noch nicht entschieden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]YY ist eine Livestream-Plattform, bei der die User individuelle Bereiche einrichten und teilen können. Unbestritten zählt YY zu den technisch besten Anbietern, wenn es um Streaming, Spiele für mehrere Nutzer und natürlich Musikvideos geht. 91% des Umsatzes kommen vom erstgenannten Segment. Mit einem KGV 2018 von rund 13 und einem Umsatzwachstum von rund 10% p. a. besteht ausreichend Luft für höhere Kurse.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“16506″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der zweite Kaufkandidat ist ein Internet-Pionier in China – NetEase. Das Geschäftsmodell begann 1997 mit einer Suchmaschine, heute entwickelt NetEase Online-Spiele, betreibt Unterhaltungs-Websites und Portale, die nicht nur für das chinesische Inland zur Verfügung stehen. Knapp 80% der Erlöse kommen aus dem Spiele-Segment. Die Aktie wird derzeit mit dem 17fachen Ergebnis 2018 bewertet und wächst rund 10% jährlich.[/vc_column_text][vc_column_text]Einer der interessantesten Titel dürfte Weibo sein – quasi eine Kreuzung zwischen Facebook und Twitter. Die erst 2009 gegründete Gesellschaft fokussiert sich auf Microblogs und Video Streaming. Sie bringt es auf ebenso viele User wie Twitter. Das Geld wird erwartungsgemäß mit Werbung und Marketing verdient (85%). Im ersten Quartal 2017 konnte Weibo 30% mehr User hinzugewinnen, der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 67%. Gearbeitet wird mit einer Gewinnmarge von aktuell 28%. Aufgrund der hohen Wachstumsrate ist die Aktie mit einem KGV 2018 von 45 nicht gerade billig, hat aber gerade in China beste Chancen, ein Highflyer zu bleiben.[/vc_column_text][vc_single_image image=“16507″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]
Aktien: Die Währung macht´s
Von © ICM Concept GmbH|2017-12-28T07:26:57+01:0027.07.2017|Kategorien: Aktienmarkt|Kommentare deaktiviert für Aktien: Die Währung macht´s
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