[vc_row][vc_column width=“1/2″][vc_column_text]Dass das Ergebnis für das 2. Quartal bei Volkswagen wohl gut aussehen würde, konnte man am Kursanstieg der Aktie in der vergangenen Woche auf 160 EUR erahnen. Die Erlöse stiegen in den drei Monaten um 6,6% auf 65,19 Mrd. EUR, das operative Ergebnis sank  nur um 8% auf 5,13 Mrd. EUR. Nach Steuern und Dritten verdiente VW den weiteren Angaben zufolge 3,96 Mrd. nach 3,23 Mrd. im Vorjahr. Die Analysten  hatten jedenfalls mit schlechteren Zahlen gerechnet.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_single_image image=“33525″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Am Ausblick für das Gesamtjahr hält der Konzern fest. Demnach sollen die Auslieferungen leicht und der Umsatz um bis zu 5% steigen. Die  bereinigte operative Rendite soll dann zwischen 6,5 und 7,5% liegen.[/vc_column_text][vc_column_text]Eine Randnotiz an dieser Stelle ist der Elektroauto-Hersteller Tesla wert. Er hat gestern mit einem unerwartet schwachen Ergebnis für das 2. Quartal für eine neue Enttäuschung gesorgt. Das US-Unternehmen meldete für das abgelaufene Vierteljahr einen bereinigten Verlust je Aktie von 1,12 USD. Analysten hatten nur ein Minus von 0,36 USD erwartet. Zwar steigerte Tesla den Umsatz um 58,7% zum Vorjahreszeitraum auf 6,35 Mrd. USD, aber das allein war ebenfalls zu wenig. Je mehr andere Autobauer auf den „Elektro-Zug“ aufspringen, desto weiter schrumpft der Wissensvorsprung von Tesla. Meiden Sie die Aktie weiterhin.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Der Zulieferer Continental hatte am Montag unter Hinweis auf einen Rückgang der weltweiten Autoproduktion seinen Ausblick für das  Geschäftsjahr 2019 gesenkt. Erwartet wird nun ein Umsatz von 44 bis 45 Mrd. EUR nach bisher rund 45 bis 47 Mrd. EUR. Die bereinigte  BITMarge soll bei rund 7-7,5% nach 8-9% liegen. Und nun die gute Nachricht: Das vorläufige Ergebnis für das 2. Quartal liegt im Rahmen der  Erwartungen. Die Conti-Aktie explodierte in den letzten Tagen förmlich und kehrte vom neuen Abwärtstrend wieder zurück in die Zone von 120 bis 140 EUR. Die Entwicklung betraf aber nicht nur Conti, sondern auch die großen französischen Zulieferer Valeo und Faurecia, die wir vor  einigen Monaten schon einmal vorgestellt hatten.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“33517″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Automobilhersteller und Zulieferer glänzen noch immer mit ultratiefen Bewertungen. Sollte die Branche wieder Fuß fassen, sind mindestens 50% Plus drin. Das dachte sich offensichtlich auch die chinesische Bejing Automotive Group (BAIC), als sie den Erwerb eines 5%-Anteils an Daimler kundtat. Daimler ist übrigens bei BAIC seit 2013 mit 9,55% an Bord.[/vc_column_text][vc_column_text]Optimistische Äußerungen von Texas Instruments zur Chip-Nachfrage halfen den Halbleiter-Produzenten. Die Papiere des Chipherstellers Micron legten um 3,7% zu, die Titel von Applied Materials 6,1% und die von Advanced Micro Devices etwa 1%. Die Aktien der Softbank-Tochter Sprint zogen um über 9% an, weil die Genehmigung der 26 Mrd. USD schweren Fusion mit T-Mobile US nun doch endlich  zustande kommen dürfte. Das nützte natürlich auch der Aktie der Deutschen Telekom.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]So wandert die Berichtssaison von einer Überraschung zur nächsten. Unerwartet gute Geschäftszahlen von Coca Cola und von United  Technologies schoben deren Aktienkurse um 6 bzw. 3% ebenfalls an. Man darf aber nicht vergessen, dass die Gewinne der 500 S&P– Indexmitglieder im Mittel für das 2. Quartal um nur etwa 1% gestiegen sein dürften. Wo Licht ist, wird der Schatten nicht fehlen.[/vc_column_text][vc_column_text]Facebook brachte vor den Tech-Riesen Amazon und Alphabet seine Zahlen. Der Umsatz im 2. Quartal stieg rund 28% auf knapp 17 Mrd. USD,  der Nettogewinn fiel auf 2,6 Mrd. USD nach 5,1 Mrd. im Vorjahreszeitraum. Grund war die Geldbuße von 5 Mrd. USD für die widerrechtliche  Weitergabe von Nutzerdaten. Das Wachstum wird langsamer und der Gegenwind größer. Auch hier würden wir uns erst einmal zurückhalten.  Ohnehin befindet sich mit Alibaba ein weiterer Internetriese im Portfolio.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“33521″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Für die restlichen Juli-Tage liegt der Fokus mangels klarer Linie bei den Aktien auf den Ergebnissen der  beiden Notenbankmeetings von EZB  heute und Federal Reserve nächsten Mittwoch. Zur EZB haben wir auf Seite 1 berichtet, sollte auch die Fed „enttäuschen“, ist vorerst mit einer  größeren Trendwende zu rechnen. Die Grafik zeigt allerdings, dass Zinssenkungsphantasien historisch auch von entsprechend nachgebenden Aktienkursen gefolgt wurden und umgekehrt. Das Idealszenario für höhere Aktienkurse wäre also eine  Verbesserung der Frühindikatoren und gleichzeitig abnehmende Zinssenkungsphantasien. Besser wäre, dass das schwache Wachstum zum Aufwärtstrend zurückkehrt, während die Notenbanken aufgrund einer zu geringen Inflationsrate parallel Spielraum zu Zinssenkungsschritten hätten.[/vc_column_text][vc_column_text]Im Aktien-Portfolio ändern wir diese Woche nichts. Im Optionsportfolio wurden die beiden am Freitag zurückgekauften, weil endfälligen Puts  auf Deutsche Bank und Unicredit neu auf Termin August eröffnet.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]