Der mittlere Westen mit seinen 12 Bundestaaten wird auch als die „Kornkammer“ der USA bezeichnet. Hier wird neben Mais, Hafer und Soja auch Weizen angebaut. Harter Roter Winterweizen, auch als Kansas Wheat wegen seiner Herkunft und Ursprungsbörse bekannt, gilt wegen seines hohen Proteingehaltes als die vorherrschende Weizensorte in den USA und deckt rund die Hälfte des US-Marktes ab.

Nach der Aussaat im September/Oktober müssen die Jungpflanzen im Boden den Winter gut  überstehen, um im Frühjahr erste Informationen über Umfang und Qualität der zu erwartenden Ernte im Juni/Juli geben zu können. Dabei repräsentiert der Juli-Kontrakt den ersten Terminmonat der neuen Ernte. Aus heutiger Sicht allerdings eine Spekulation mit noch vielen „Unbekannten“.

Im Gegensatz dazu liegt die „alte Ernte“ mit bekannten Größen nur rund 3 Monate zurück. Zusätzlicher Druck auf die Märkte entsteht durch die Exportkonkurrenz aus Australien und Argentinien, wo die Ernten auf November/ Dezember fallen.

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