Das britische Finanzinstitut Virgin Money ist mit soliden Zuwachsraten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen aus dem Firmenimperium des Milliardärs Richard Branson konnte dabei überraschend die Erwartungen schlagen. Überraschend deshalb, weil im Vorfeld der Markt damit gerechnet hatte, dass ein neues Geschäftsprojekt eine höhere Belastung auf der Kostenseite bringen könnte. Konkret geht es um Finanzdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen, kurz SME.

Dieses neue Angebot wurde im Januar an den Markt gebracht. Zuvor hatte man rund 53 Mio. USD in das neue Angebot investiert. Doch auch, wenn dazu konkrete Zahlen bislang nicht vorliegen, scheint man gut gestartet zu sein. Zumindest so gut, dass man plant, weitere Angebote insbesondere im Bereich digitale Bank Dienstleistungen im Jahresverlauf auszurollen. Zu den Zahlen:

Im ersten Quartal konnte Virgin Money bei den Einlagen ein Plus von 7,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum melden. Gegenüber dem vierten Quartal 2017 ergab sich ein Plus von 1%. Insgesamt betragen die Einlagen derzeit 31,12 Mrd. GBP. Gut lief es auch im Hypothekengeschäft. Hier wurde ein Wachstum von 10,4% auf Jahresbasis erreicht mit einem aktuellen Volumen von 33,85 Mrd. GBP. Erneut besonders wachstumsstark zeigte sich das Kreditkartengeschäft. Hier erreichte Virgin Money ein Plus auf Jahresbasis von 13,9% auf gut 3 Mrd. GBP.

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