Wir bleiben bei den Folgen der Thomas-Cook-Insolvenz. Bewegung dürfte es auch im sonstigen Airline-Sektor geben. Dabei dreht sich  alles um die Zukunft der bisherigen wichtigsten Konzern-Airline Condor. Ihr wurde nun ein Überbrückungskredit über 380 Mio. EUR in  Aussicht gestellt für das nächste halbe Jahr. Eine extrem üppige Ausstattung, wenn man bedenkt, dass vor zwei Jahren Air Berlin mit doppelt so  vielen Mitarbeitern nicht mal die Hälfte der Summe bekam. Sei´s drum.

Langfristig dürfte Condor in der jetzigen Form sehr wahrscheinlich vom Markt verschwinden. Der Lufthansa wird schon Interesse an Teilen nachgesagt, ebenso – siehe oben – TUI. Ziel aller Beteiligten sollte es aber sein, hier Kapazitäten aus dem Markt zu bekommen, um selbst Luft zu holen.

Vor diesem Hintergrund rücken derzeit auch wieder die beiden Billigflieger Easyjet und Ryanair, einer aus Großbritannien, einer aus Irland,  in den Fokus. Dabei könnte insbesondere Easyjet doppelt gewinnen. Denn nicht nur eine Verringerung der Überkapazitäten könnte helfen. Hinzu  kommt, dass die Briten zuletzt auch stark ihr eigenes Reisegeschäft ausbauten.

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