Mit der zum Wochenbeginn verkündeten Insolvenz des britischen Touristikkonzerns Thomas Cook ist ein vorläufiger Schlusspunkt unter ein  Drama gesetzt worden, das in den vergangenen Wochen überraschend an negativer Dynamik gewonnen hatte. Und dass, obwohl man sich  eigentlich mit den Gläubigern auf ein Rettungspaket in Höhe von rund 900 Mio. GBP geeinigt hatte. Nun soll der Konzern wohl in die  Liquidation geschickt werden. Ob Teile davon unter anderem Namen weiterleben können, wird man sehen. Tatsache ist:

Zumindest kurzfristig gibt die Insolvenz den verbleibenden Anbietern etwas mehr Luft. Dabei ist insbesondere der Marktführer TUI angesprochen. Auch er im Wesentlichen ein Anbieter von Pauschalreisen mit einem besonders starken Foot Print in Großbritannien und traditionell auch Deutschland. Um hier gleich eventuelle negative Implikationen im Keim zu ersticken, veröffentlichte TUI gleich zum Wochenbeginn ein Trading-Update, nur wenige Tage vor dem Schluss des laufenden Geschäftsjahres am 30. September. Grundaussage dabei:

Zwar waren die Sommerbuchungen im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Doch dafür konnte ein Preisaufschlag um durchschnittlich 1%  erzielt werden. Im Vergleich zum bisherigen Jahresverlauf durchaus beachtlich. Im ersten Halbjahr lagen die durchschnittlichen Preise noch um  rund 3% unter den Vorjahreswerten, nach 9 Monaten noch bei minus 1%. Deshalb hat TUI auch seine Jahresprognose bestätigt.

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