Weiterhin mittendrin im Corona-Stur m sind natürlich die Unter nehmen, die von globalen Bewegungen, seien es nun Waren oder Menschen, abhängen. Das betrifft sowohl die Container-Reedereien genauso wie Kreuzfahrt-Linien, Flughafenbetreiber, Airlines und  andere Touristik-Anbieter. Aktuell hat sich dabei TUI zu Wort gemeldet. Die Kernaussage war wenig überraschend: Die Coronavirus- Epidemie sorgt für eine extrem hohe Zurückhaltung bei den Kunden.

Entsprechend traut sich TUI eigentlich nicht zu, abzuschätzen, wie das Gesamtjahr laufen soll. Dabei war man eigentlich  sehr stark in das Jahr gestartet, nachdem die Insolvenz des Wettbewerbers Thomas Cook unerwartete Spielräume eröffnete.  So hatte TUI ein Plus von 14% bei den Sommerbuchungen verzeichnen können. Dieser Anschub schmilzt allerdings nach Aussagen von  TUI-Chef Fritz Joussen immer mehr dahin. Dennoch:

Ganz auf Pessimismus will man nicht machen. So sieht man insbesondere bei eher mittelfristigen Reiseplanungen weiterhin stabile  Situationen. Das gilt selbst für die derzeit besonders angespannte Lage im Kreuzfahrt-Geschäft. Dieses ist essenziell für das TUI- Ergebnis, weil hochprofitabel. Aber auch hier setzt der Touristik Konzern darauf, dass die eher längerfristigen Buchungszyklen helfen  können, die derzeitigen Epidemie-Folgen abzufedern.

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