Thyssenkrupp: Stühle rücken

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Thyssenkrupp: Stühle rücken

Nach dem großen Knall der Aufspaltungs-Ankündigung schien es bei Thyssenkrupp in den letzten Wochen etwas ruhiger zuzugehen. Doch auch, wenn es keine wesentlichen Änderungen im operativen Umfeld gab, so zeigten sich insbesondere Personalentscheidungen und Diskussionen dazu äußerst lebendig.

Ein wichtigstes Thema dabei: Demnächst wird es ein neues Aufsichtsratsmitglied geben. Wie bekannt gemacht wurde, steht die ehemalige Bosch-Managerin Martina Merz auf dem Ticket des Finanzinvestors Cevian vor dem Einzug in den Aufsichtsrat. Damit würde Cevian zwei Plätze besetzen. Die wohl wichtigste Personalie bleibt allerdings die Bestellung des Aufsichtsratsvorsitzenden. Namen wurden diesbezüglich noch nicht durchgestochen, doch soll der Kandidat am 20. November, einen Tag vor der Präsentation der Jahresbilanz, vorgestellt werden.

Derweil geht auch das Stühle rücken in den operativen Einheiten weiter. Auf der Abschussliste steht dabei der bisherige Chef der Aufzugssparte. Diesem wird vorgeworfen, hinter dem Rücken des Vorstandes bereits Börsengang-Pläne für seine Sparte geschmiedet zu haben. Unterstützer wiegeln zwar ab. Doch schaut alles ein wenig danach aus, als wenn der neu bestellte CEO Guido Kerkhoff hier die Gelegenheit nutzt, um sich ein neues Personal-Tableau in den einzelnen operativen Sparten zu schaffen.

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Von |2018-11-09T12:14:04+00:0008.11.2018|Kategorien: Anleihenmarkt|Kommentare deaktiviert für Thyssenkrupp: Stühle rücken

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