Auch im neuen Jahr bietet der Industriekonzern Thyssenkrupp am deutschen Markt ausreichend Stoff für Spekulationen. Denn der Konzern steckt mitten in seinen Versuchen, sich eine neue Struktur zu geben. Das betrifft insbesondere derzeit drei Sparten. Die erste ist die Aufzugssparte.

Hier wird bereits seit letztem Jahr (siehe auch Ausgabe 47/19) um eine Lösung gerungen. Am Mittwoch dieser Woche stand das Thema denn auch auf dem Programm der Aufsichtsratssitzung, wo man sich mit den vorliegenden Geboten beschäftigten wollte. In welche Richtung es dabei gehen könnte (bspw. präferiert Großaktionär Cevian das Angebot des  Wettbewerbers Kone), war bis Redaktionsschluss noch nicht zu erfahren. Dafür aber, dass überraschend ein neuer Bieter in den Ring gestiegen sein soll.

Denn die RAG-Stiftung soll sich in ein schon vorhandenes Bieterkonsortium der Finanzinvestoren Advent und Cinven eingeklinkt  haben. Geld hätte die Stiftung ja, nachdem sie Anfang der Woche ein Aktienpaket von Evonik im Wert von rund 632  Mio. EUR verkauft hatte (bleibt aber Mehrheitsaktionär). Wie Sie sehen, hier ist also noch viel Bewegung.

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