[vc_row][vc_column][vc_column_text]Kennen Sie das Sprichwort „Viel Feind, viel Ehr“? Wenn es danach geht, kann sich die US-Tochter der Deutschen Telekom derzeit nicht beklagen. Denn ihr inzwischen dritter Anlauf, mit dem kleineren Wettbewerber Sprint zu fusionieren, stößt auf immer mehr Ablehnung.[/vc_column_text][vc_column_text]Zwar hatte bekanntlich vor kurzem der Chef der amerikanischen Telekomaufsicht FCC signalisiert, dass man aufgrund von Zugeständnissen für den 5G-Ausbau in Amerika einen Zusammenschluss von T-Mobile US und Sprint genehmigen würde. Doch postwendend gab es gleich den nächsten Dämpfer aus dem Justizministerium, das sich weiterhin eher negativ zu dem Vorhaben äußert. Nun die nächste Breitseite.[/vc_column_text][vc_column_text]Denn insgesamt zehn US-Bundesstaaten haben eine Klage gegen die Fusion eingereicht. Damit sichern sie sich die Möglichkeit beispielsweise  einer einstweiligen Verfügung, sollte das Justizministerium doch dem Zusammenschluss zustimmen. Begründet wird der Widerstand damit, dass sich ein  solcher Deal negativ auf den Wettbewerb und die Verbraucher auswirken würde. Das Problem von Seiten Deutsche Telekom bzw. T-Mobile US: Man hat kaum zwingende Argumente für die Fusion.[/vc_column_text][vc_column_text]Dies lässt sich schon daran festmachen, dass der amerikanische Mobilfunkmarkt zu dem profitabelsten in der Welt gehört. Die beiden Marktführer AT&T und Verizon gehörten 2018 zu den weltweit zehn profitabelsten Konzernen. Und auch T-Mobile US konnte mit einem Umsatzplus von mehr als 40% und einer Verdreifachung des operativen Gewinns in den letzten vier Jahren kaum klagen. Was auch wichtig ist für das Großprojekt 5G. Denn nach allgemeiner Einschätzung könnte T-Mobile US den neuen Mobilfunkstandard auch aus eigener Kraft stemmen.[/vc_column_text][vc_column_text]Anders sieht es da bei Sprint aus, die sich hauptsächlich aus eigenen Versäumnissen heraus in eine Sackgasse manövriert haben. Allerdings zeigt das  Interesse unter anderem von Amazon und Kabelanbietern an der Sprint-Prepaid-Sparte Boost, dass auch eine Lösung außerhalb des derzeit engen  Wettbewerbsumfeldes möglich wäre.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Von jetziger Warte her scheint das Projekt Fusion bzw. die erfolgreiche Durchführung dessen immer unwahrscheinlicher. Zumal auch aus dem Weißen  Haus eher negative Kommentare dazu zu hören sind. Man mag neben den offensichtlichen Wettbewerbsgründen auch darauf schauen, dass TMobile US und Sprint ein Opfer der „America first“-Politik werden könnten, da beide bekanntlich durch ausländische Konzerne dominiert werden. Allerdings zeigen  die derzeitigen Schwierigkeiten im Rüstungssektor, wo der Zusammenschluss zwischen Raytheon und United Technologies ebenfalls auf erheblichen Widerstand, auch aus der Politik, stößt, dass generell Großfusionen in Amerika in besonders sensiblen Branchen wohl derzeit aus der Mode zu sein  scheinen.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_single_image image=“32454″ img_size=“full“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Fazit: Wie wir in den vergangenen Wochen bei entsprechenden Besprechungen immer wieder betonten, wäre eine Fusion zwar wünschenswert. Doch T- Mobile US hätte auch alleine weiterhin beste Chancen im US-Markt. Deshalb bleiben wir in den empfohlenen Papieren engagiert.[/vc_column_text][vc_single_image image=“32458″ img_size=“full“][/vc_column][/vc_row]