Während die zukünftige Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G für die Mobilfunkanbieter erst einmal nur Milliarden-Kosten bedeutet, scheint sich  das Geschäft mit Ausrüstungen dafür deutlich dynamischer zu entwickeln. So jedenfalls eine aktuelle Einschätzung des schwedischen Netzwerkausrüster  Ericsson, der dank der Verbannung von Huawei im amerikanischen Markt dort wieder die Spitzenposition erobern konnte.

Ericsson hob seine Prognosen für wesentliche Kennzahlen an. So rechnet der Konzern damit, dass innerhalb von fünf Jahren die globale Netzabdeckung mit  5G nach bislang geschätzten 40% bei 45% liegen dürfte. Es wäre sogar möglich, dass 65% erreicht werden, wenn Anbietern eine gemeinsame Spektrumnutzung erlaubt würde. Das wird gerade in einigen Ländern diskutiert. Außerdem rechnet Ericsson damit, dass Ende 2024 weltweit rund 1,9 Mrd. Menschen mit 5G telefonieren und surfen. Die bisherige Prognose lag bei 1,4 Mrd. Ende 2019 wird mit 10 Mio. Vertragskunden gerechnet.

Entsprechend rechnet Ericsson auch damit, dass man selbst wie auch die gesamte Branche von einer steigenden Nachfrage nach 5G-Ausrüstungen in diesem  und in den nächsten Jahren profitieren kann. Aktueller Schwerpunkt dürfte allerdings hierbei vorerst Amerika und auch Asien sein, während  Europa, wie gerade auch schon angesprochen, eher schleppend die praktische Seite von 5G anpackt.

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